Bad Waldsee - Im Rahmen der Openair-Gottesdienste hatte die Seelsorgeeinheit Bad Waldsee zu einem der bekanntesten Aussichtsplätzen der Umgebung nach Volkertshaus eingeladen. Sehr zahlreich kamen am Sonntag (3.9.) bei herrlichem Abendhimmel viele Gläubige auch mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Mauritius-Kapelle. Eine wunderbare Aussicht bei Sonnenuntergang belohnte die Anreise.
Nach dem Abendläuten eröffnete Jugendseelsorger David Bösl diesen besonderen Gottesdienst. „Lassen wir bei diesem phantastischen Weitblick einfach unsere Seele baumeln“, so der begeisterte Theologe zur Einleitung. Bösl ist mit seiner Mobilen Jugendseelsorge neben Bad Waldsee auch in den Seelsorgeeinheiten Oberes Achtal, Bad Wurzach und Aulendorf im Einsatz. „Loslassen, freimachen, vertrauen und danken – wenn uns dieses gelingt, brauchen wir nicht viel mehr, um glücklich zu sein“, so das Credo des Zelebranten.
„Oft fragen wir uns, was habe ich in meinem Leben denn falsch gemacht, ich wollte doch nur das Beste“, mit diesem Satz griff Bösl viele Situationen unseres Lebens auf. „Ich habe doch immer viel Sport gemacht und jetzt bin ich krank; meinen Kindern ging ich mit gutem Beispiel voran, jetzt machen sie das Gegenteil; aus meinem Traumberuf wurde der totale Alptraum“, so oft unser Klagen. „Lassen wir uns nicht entmutigen und vertrauen wir auf einen gütigen Gott“, mit diesem Satz rief David Bösl die Besucher zum bewussten Beten des Vaterunsers ein.
Während Pfarrer Stefan Werner sich zu den etwa 150 Gläubigen gesetzt hatte, sprach „Kaplan“ Josef Schmid (Mittelurbach) die Worte der Lesung. Die musikalische Gestaltung der Feier übernahm neben David Bösl an der Gitarre auch der neue Chorleiter des Kirchenchors Reute Leo Straßner am E-Piano. Mit einem Segensgebet endete der 30-minütige Gottesdienst, gerne verweilten die Gäste noch zu Gesprächen.

Josef Schmid bei der Lesung (mit Diakon David Bösl). Foto: Margit Reischmann
Am 10. September in Michelwinnaden
Der letzte Gottesdienst dieser besonderen Reihe ist am 10. September um 19.00 Uhr am Burgweiher in Michelwinnaden.
Bericht und Fotos: Rudi Heilig









