Haisterkirch - Auffallend viele Gläubige aus der gesamten Seelsorgeeinheit Bad Waldsee waren am vergangenen Sonntag (23. Juli) nach Haisterkirch gekommen.
Vor allem die Parkzone Richtung der Kernstadt war voll belegt. Das hatte seinen Grund, denn für den schon traditionellen Sonntagabendgottesdienst (einmal im Monat) war es dem Haisterkircher Vorbereitungsteam wieder einmal gelungen, den aus Bad Waldsee stammenden Theologie-Professor Dr. Bernd Hillebrand als Zelebranten zu gewinnen. Bei der Begrüßung gab es schon Applaus, als Gaby Spieler vom Vorbereitungsteam erwähnte, dass Dr. Bernd Hillebrand spontan zugesagt habe, im Rahmen seines Heimatbesuchs die Heilige Messe hier zu feiern. Bekanntlich hat Dr. Bernd Hillebrand seit geraumer Zeit die Berufung auf den Lehrstuhl für Theologie an der Universität Graz angenommen.
Chor "Vocalis" umrahmte die Eucharistiefeier mit feinem Gesang
Die musikalische Gestaltung der Eucharistiefeier hatte wieder einmal eine siebenköpfige Sängerinnengruppe des Frauenchors „Vocalis“ unter Leitung von Conny Christ (Keyboardbegleitung) aus Winterstettenstadt übernommen. Die Sängerinnen überzeugten einmal mehr hier in Haisterkirch mit ihrer einfühlsamen, ausdrucksstarken, die Meditation anregende Vortragsweise. Auch begleiteten sie den Gemeindegesang mit passend ausgewähltem Liedgut.
In seiner Predigt verstand es Professor Bernd Hillebrand treffend, mit seinen aktuellen Bezügen zum Sonntagsevangelium nach Matthäus 13 (24-30, 36-43) über die Aussaat von „Weizen und Unkraut“ so zu thematisieren, dass Aspekte über festgefahrene Positionen im Lebensalltag, selbst in der Kirche und der Politik deutlich erkannt werden konnten. Ganz im Sinne von „Wer Ohren hat, der höre“ wurden die Worte Jesu interpretiert und konnten so verinnerlicht werden. Offen zu sein und offen zu bleiben für Begegnungen aller Art, wurde als Leitmotiv deutlich herausgestellt.
Am Schluss wurde der Sangesgruppe aus Winterstettenstadt nach dem Dankeschön durch den Theologieprofessor und Priester Bernd Hillebrand nochmals anhaltenden, großen Beifall gespendet.. Dafür gab es durch den Chor noch Zugaben.
Viele Bekannte aus Bad Waldsee waren gekommen
Der anhaltende, große Beifall galt natürlich auch dem Zelebranten, der nach dem Gottesdienst auf dem Vorplatz der Kirche noch bei einem Gläschen Sekt, gespendet von der Kirchengemeinde, mit vielen Bekannten aus Bad Waldsee anstoßen und ins Gespräch kommen konnte.
Fotos und Text: Rudi Martin








