Haisterkirch - Die Ausstellung der Gesellenstücke 2023 des Schreinerhandwerks in Haisterkirch war wieder gut besucht..
Es war hier die elfte Ausstellung. Insgesamt wurden 33 unterschiedlichst gestaltete und persönlich bestimmte Prüfungsstücke gezeigt. Die Ausstellung in Haisterkirch wurde mit Abschlussarbeiten von Schülern der Gewerblichen Schule Ravensburg bestückt.
Diese Auzubildenden stammen aus dem Bodenseekreis (11) und den Kreisen Biberach (2), Ravensburg (19) und Lindau (1). Auch in Wangen wurde am Samstag (15.07.) eine Ausstellung mit 20 weiteren Gesellinnen- und Gesellenstücken aus dem Kreis Ravensburg präsentiert. Diese Absolventen besuchten die Berufliche Schule in Wangen
Der Obermeister der Schreinerinnung Ravensburg Michael Bucher (Bad Waldsee-Hittelkofen) war erfreut über den großen Besucherandrang und begrüßte ganz besonders die Ortsvorsteherin Rosa Eisele, bei der er sich bedankte für das stets gezeigte große Entgegenkommen bei Planung, Vorbereitung und Durchführung der Ausstellung.
Die Ortsvorsteherin überbrachte die Grüße des verhinderten Bad Waldseer Oberbürgermeisters Matthias Henne. Sie freue sich, dass sich die ehemalige Residenz der Prämonstratenser von Rot ander Rot mit dem barocken Charme vorzüglich eigne für die bewundernswerten, modern gestalteten Gesellenstücke. Großen Beifall aller Umstehenden gab es, als Bucher verkündete, dass alle Prüfungskandidaten (davon fünf Frauen) die Gesellenprüfung 2023 bestanden haben.
Die Prüfungsergebnisse des Jahrgang 2023 ergaben den Gesamtschnitt von 2,6. Primus unten den vielen Guten war dieses Jahr Stefan Leser aus Berg vom Ausbildungsbetrieb Thomas Leser mit der Gesamtnote 1,3.
Michael Bucher stellte in seiner Ansprache heraus, welche gute Perspektiven so eine handwerkliche Ausbildung ermöglicht. Er warb dafür, dass die neuen Gesellinnen und Gesellen auch bei den Wettbewerben „ Gestaltete Gesellenstücke“ teilnehmen, die auf Innungs-, Landes- bis hin zur Bundesebene angeboten werden. Gestaltungsideen, Materialien, Gebrauchstauglichkeit, Funktionalität und saubere Verarbeitung sind Merkmale und Markenzeichen bester individuell gestalteter Qualitätsarbeit in unserer Region. Darauf könne man stolz sein.
Mit großer Sorgfalt waren die unterschiedlichsten Produktergebnisse konstruiert und verarbeitet worden. Für die erfolgreichen Absolventen gab es noch einen Gutschein für ein Vesper. Die Stiftung Liebenau hatte auch dieses Mal für das kulinarische Angebot Sorge getragen. Der Rein- und Spendenerlös wird stets für einen guten Zweck verwendet.
Text und Fotos: Rudi Martin

