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Bad Waldsee - Im Sachunterricht steht für die Viertklässler gerade das Thema Feuer auf dem Stundenplan und nach einigen eigenen Experimenten zum Feuer besuchten die Viertklässler mit ihren Klassenlehrern den Chemiesaal im Institut auf dem Döchtbühl.

 

Chemielehrer Helmar Fischer führte dort einige Experimente dazu durch, die die Kinder so ganz sicher nicht machen dürfen, da es dabei gewaltig knallen, stinken und brennen kann. Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es schon los: Bei einem einfachen Experiment konnten die Zuschauer schnell erkennen, dass Feuer nicht einfach durch „Luft“ brennt, sondern dass es der Sauerstoff in der Luft ist, der die Flamme nährt.

Danach ging es darum, wie man unterschiedliche Brände löschen kann, und vor allem wie man das auf keinen Fall tun sollte. Dass Benzin brennt, wussten alle - aber dass man so einen Brand mit Wasser nicht löschen kann, war allen neu, denn das Benzin schwimmt auf dem Wasser, weil es leichter ist und brennt einfach weiter. Ersticken ist hier die Lösung.

Bei einem Fettbrand zum Beispiel im Haushalt gilt es besonders vorsichtig zu sein. Der erste Löschversuch mit Wasser endete in einer riesigen Feuersäule und die Kinder waren doch etwas geschockt. Gelöscht wurde der Brand dann einfach mit dem Entzug des Sauerstoffs, durch einfaches Ersticken, wenn möglich mit einem Deckel.

Dass auch flüssiges sehr heißes Wachs mit Wasser reagiert, war nach dem nächsten Experiment allen großen und kleinen Beobachtern schnell klar, denn die Stichflamme war ziemlich beeindruckend, als der Lehrer erhitztes Wachs in kaltes Wasser kippte.

Die aufmerksamen Schüler hatten ihre wahre Freude an den Versuchen und bedachten Helmar Fischer mit kräftigem Applaus.

 

Text und Foto von Stefan Betz

 

 

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halloRV

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