Dochtbühl - Das dachten sich wohl die fünf Küken, als sie gegen Ende der Ferien in die Voliere auf dem Schulgelände umziehen durften. Sie waren vor knapp vier Wochen geschlüpft und unter den Augen der Kinder fast jeden Tag ein Stück gewachsen. Neugierig erkundeten die Küken dann ihren neuen Aufenthaltsort und waren froh, als sie Schatten gefunden hatten.
Die Arbeiten um die Voliere waren dann aber zu interessant, um im Schatten zu verbleiben. Die Küken wollten schon genau wissen, was die fleißigen Helfer denn nun da taten: Wir verstärkten den Draht im unteren Bereich der Voliere, um eventuelle Fressfeinde am Einbrechen zu hindern. Auch die Hühnerklappe am Stall wurde restauriert und der Stall eingerichtet.
Wenn die Kinder nun am Montag wieder in die Schule kommen, gibt es aber noch ganz schön viel zu tun: Sandbad von den darin wachsenden Pflanzen befreien, die Sitzecke zum Beobachten wieder bequem herrichten, weitere Schattenbereiche einrichten und natürlich die Namensvergabe. Gleich abends am ersten Tag nach den Ferien bekommen die Küken dann noch einen ganz besonderen Aufpasser zur Seite gestellt.
Es zieht ein erwachsenes Huhn in die Hühner-WG. Damit noch genug Platz ist zum Wohnen im Stall, werden nochmals drei Küken auf den Hof der Familie Lorinser ziehen und die Schulhühnerfamilie ist dann komplett. Zwei Küken und ein erfahrenes Huhn, das den Neulingen seine Kniffe und Tricks beibringen kann. Und irgendwie das mit dem Eierlegen erklärt?
Pressemitteilung und Bild: Annette Joos

