Haisterkirch - Vor stattlicher Zuschauerkulisse und bei herrlichem Sommerwetter bestritten die beiden in der Kreisliga A1 (Bodensee) spielenden Bad Waldseer Fußballmannschaften SVH und SVR ihr letztes Punktespiel der Saison 2022/2023 in Haisterkirch.
Die Begegnung selber hatte nicht den Reiz früherer Derbys, als beide Mannschaften oft auf Augenhöhe, um die Fußball-Vorherrschaft im Stadtbereich kämpften.
Am Tabellenstand ( 2. Platz SVH) und (14. Platz SVR) konnte sich nichts mehr ändern. In Gedanken waren die Spieler wohl schon bei den anstehenden schweren Relegationsspielen.
Der SVH hat die Chance bei zwei Siegen in der Relegationsqualifikation, den Aufstieg in die Bezirksliga zu feiern. Der SV Reute hofft mit einem Sieg gegen den FC Kosova Weingarten (2. der Kreisliga B) den Abstieg zu verhindern.
Da nach einer Viertelstunde Spielzeit der SVH mit 3:0 durch Treffer von Daniel Algäuer und zweimal Jakob Schuschkewitz in Front lag, war die Begegnung entschieden. Durch einen Strafstoß verkürzte der SVR noch vor der Pause auf 1:3, ehe Johannes Geillinger mit einem weiteren Treffer in Halbzeit 2 wieder den drei Tore Abstand zum 4:1 perfekt machte.
Vor Spielbeginn gedachten die Fußballspieler wie die Zuschauer in einer Schweigeminute des so früh verstorbenen Haisterkircher Sportkameraden Max Bachmann (Jg. 1959), der über Jahrzehnte hinweg als aktiver Fußball- und Tennisspieler dem Verein die Treue gehalten hatte.
Viel Beifall gab es für Davut Ayne, der seine aktive Laufbahn beim SVH beendet und für sein fußballerisches Engagement beim SVH von Kevin Steiner gelobt wurde.
Dass der SVH schon im Bambini-Bereich auf einen zukunftsträchtigen, begeisterten Nachwuchs bauen kann, demonstrierten die Jüngsten in der Halbzeitpause direkt vor der Tribühne. Die meisten Tore im Vergleich aller drei Kreisligen A (Bodensee) erzielte mit 46 Treffern Jakob Schuschkewitz vom SVH. Eine Superleistung.
Jetzt gilt es in Haisterkirch wie in Reute, die Daumen zu drücken, damit die Fußballer und ihre Fans das jeweils ersehnte Ziel erreichen.
Bericht und Fotos: Rudi Martin





