Osterhofen / Eggmannsried - Mit „großem Bahnhof“ zelebrierten die Verantwortlichen die offizielle Verkehrsfreigabe des Geh- und Radweges zwischen Osterhofen und Eggmannsried entlang der Kreisstraße 7933.
Landrat Sievers, OB Henne, Bad Wurzachs Bürgermeisterstellvertreter Schütt und Ortsvorsteherin Rosa Eisele, die sich sehr für den Radweg eingesetzt hat, lobten vor allem die Bereitschaft der Grundstückseigentümer zur Kooperation, denn, so Sievers, „oft sind der politische Wille und das Geld vorhanden, aber nicht die Bereitschaft der Eigentümer zum Grundstücksverkauf.“
Bei diesem 2,1 km langen Rad- und Fußweg war die Zusammenarbeit von Landratsamt, Gemeinden, Ortsvorsteher und Bürgern vorbildlich, so dass der Radweg in nur vier Monaten gebaut werden konnte. Die Baukosten betrugen 1 Million €, von der der Landkreis 60 % und das Land 40 % trugen.
Der Radweg schließt eine Lücke des Donau-Bodensee-Radweges und gibt vor allem den Einwohner der angrenzenden Ortschaften die gefahrlose Möglichkeit, von Osterhofen nach Unterschwarzach und vice versa zu gelangen.
Mit dem schönen Kanon „Wo zwei oder drei zusammenstehen“, mit Gebet, Fürbitten und einem ordentlichen Schuss Weihwasser segnete Pfarrer Werner den neuen Weg und bat um Gottes Beistand, „dass alle immer gut ans Ziel kommen“
Die Radwegführung entspricht dem schon vorher vorhandenem landwirtschaftlichen Weg; landwirtschaftliche Fahrzeuge können den Rad- und Fußweg ebenfalls nutzen.
Der Bundestagsabgeordnete Axel Müller (CDU), der mit seinem Rennrad rein muskelbetrieben von Weingarten angeradelt kam, und die beiden grünen Kreisräte Bruno Sing und Tilman Schauwecker, die ebenfalls dem Ereignis gemäß angeradelt kamen, nahmen das neue Bauwerk unter die Räder.
Text / Fotos: Erwin Linder
Pfarrer Stefan Werner erbat den Segen Gottes für den Weg und alle, die ihn benutzen.
Bruno Sing (rechts) und Tilman Schauwecker nahmen den Radweg unter die Räder.
Die Grünen zeigten Flagge; vertreten waren (von links): Jörg Kirn, Stadtrat; Lucia Vogel, Stadträtin; Tilman Schauwecker und Bruno Sing, beides Kreisräte.
Haisterkirchs Ortsvorsteherin Rosa Eisele dankte den Grundstücksbesitzern und allen Beteiligten für die Kooperation.