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Tettnang (rei) - Regine Rist, aus Haisterkirch stammende Verwaltungsfachfrau, lange Jahre im Dienst der Stadt Bad Waldsee gewesen und derzeit hauptamtliche Ortsvorsteherin in Taldorf, liegt bei der Bürgermeisterwahl in Tettnang klar vorne. Es wird aber am 2. April einen zweiten Wahlgang geben.

Gegen 19.00 Uhr gab Bruno Walter (59), der bisherige Tettnanger Bürgermeister, der nach zwei Amtszeiten nicht wieder kandidiert hatte, das vorläufige Ergebnis bekannt. Demnach entfielen 42,44 Prozent der abgegebenen Stimmen (Wahlbeteiligung: 50,44 Prozent) auf die 52-jährige Diplomverwaltungswirtin. Sie liegt damit deutlich vor Florian Bargmann, der 20,42 Prozent erreichte, und Thomas Maier mit 16,22 Prozent sowie Marina Papadimitriou mit 15,18 Prozent. Auf Christof Ronge entfielen 5,35 Prozent. Für Regine Rist entschieden sich 3355 der 7905 Wähler. Ein stolzes Ergebnis, aber nicht die absolute Mehrheit von 50 Prozent plus 1 Stimme, die erforderlich ist, um eine Bürgermeisterwahl im ersten Wahlgang zu gewinnen.

Ob alle vier Gegenkandidaten Rists am 2. April wieder antreten, war am Wahlabend noch nicht bekannt. Rein rechtlich können in drei Wochen auch neue Kandidaten auftreten (was als unwahrscheinlich gilt). Bei der Wahl am 2. April reicht dann die relative Mehrheit.

Die parteilose Regine Rist, deren Mann Joachim sie vorbehaltlos unterstützt (auch bei der Familienarbeit), muss also noch einmal drei Wochen Wahlkampf machen. Die 52-Jährige, die über 28 Jahre Berufserfahrung verfügt – bei der Stadt Bad Waldsee war sie unter anderem Geschäftsführerin bei den Stadtwerken gewesen – hat die nötige Power für den Endspurt im Kampf um den Chefsessel der 19.500 Einwohner zählenden Montfortstadt.

 

 

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halloRV

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