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Osterhofen - Zügig, informativ und kompakt wurde die Mitgliederversammlung, entspricht einer Jahreshauptversammlung, des Fördervereins Kapelle Osterhofen am Samstag (4.März) in der Haisterkircher Gemeindehalle abgehalten.

 

Gekommen waren 32 Mitglieder (knapp 20 %) und dazu einige Gäste. Dem Vorstandsteam gelang es, innerhalb von eineinhalb Stunden umfassend über alles Wesentliche Rede und Antwort zu stehen und die anstehenden Regularien perfekt abzuwickeln.

Der Vorsitzende Markus Schmid berichtete über die Aktivitäten und Beschlüsse im Jahr 2022. Bekanntlich wurde da bei der Mitgliederversammlung im April der Beschluss gefasst, dass der Förderverein für die nächsten 10 Jahre die Unterhaltspflicht für die Kapelle übernehmen werde.

Den Ausführungen von Bürgermeisterin Monika Ludy zufolge, war dieser Beschluss hilfreich für das Vorhaben, die Kapelle in doch absehbarer Zeit sanieren und restaurieren zu können. Das Bemühen vieler Mitglieder bei Aktionen mitzuwirken wie dem Fest am 1. Mai, beim Zundel-Hoffest im Juli, bei den „Haisterkircher Lichtmomenten“ im November, wie auch beim Verkauf von Weihnachtsgebäck und Glühwein oder Herberts Gulasch-Suppen, hat großen Eindruck gemacht.

Dazu trug auch die Höhe des gesamten Spendenaufkommens bei. Nach dem Lob aus berufenem Mund von Monika Ludy und Markus Schmid gab es prasselnden Beifall. 2022 wurden mehrere Anträge auf Bezuschussungen gestellt und eine notwendige Satzungsänderung beim Amtsgericht Ulm vorgenommen.

Bei all den Anträgen an mögliche Zuschussgeber konnte die Vorstandschaft und die Bürgermeisterin Monika Ludy, die das Vorstandsteam professionell berät, auf das große Engagement des Fördervereins hinweisen. Abgeordnete des Landes und Bundes wurden angeschrieben und um Mithilfe gebeten, Fördergelder zu genehmigen.

Es wurde darauf hingewiesen, dass die bauhistorische und kulturelle Bedeutung dieser Dorfkapelle von Bedeutung 1. Ranges ist. Auch gibt dieses sakrale und kunsthistorisches Kleinod in Osterhofen Zeugnis für eine tief verwurzelte Volksfrömmigkeit in Oberschwaben. Fazit: „Hoffnung auf realisierbaren Baubeginn durch weitere Spenden und Förderzuschüsse ist gewachsen. Es gibt keinen Stillstand“.

Nach der neuesten Kostenschätzung wird aufgrund von Kostensteigerungen für die Finanzierung der Sanierung mit einem Bedarf von 700.000 Euro gerechnet. Zuschussgeber (Land, Bund, Kreis), Stadt, Förderverein und Katholische Kirchengemeinde sind an der Finanzierung beteiligt. Eine Baufreigabe kann logischerweise erst erfolgen, wenn alle Zusagen eingegangen sind.

Nach der einstimmig erfolgten Entlastung des gesamten Vorstands wurden der stellvertretende Vorsitzende Florian Eisele und Schriftführerin Dr. Carmen Pöhl einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Kassierer Oliver Stefan konnte auf einen erfreulichen Zuwachs des Förderverein-Kassenbestands verweisen. Seine Kassenführung wurde von Prüfer Oskar Bohner als vorbildlich bezeichnet.

Auch Rolf Heber, der gewählte Vorsitzende des Haisterkircher Kirchengemeinderats, bestätigte das hohe Engagement der Kirchengemeinde für die Kapelle in Osterhofen. Ortsvorsteherin Rosa Eisele hatte sich viel Mühe gemacht und in Archiven nachgeforscht über Entwicklungen und Geschehnisse um diese Kapelle. Dass ihr Herz an dieser Kapelle hängt, konnte ihren bewegenden Schilderungen zu einer Beamer-Präsentation entnommen werden. Auch ihre Ausführungen wurden mit riesigem Applaus bedacht. Im Saal waren Schautafeln und die „Spendenkapelle“ aufgestellt worden.

Das Vorstandsteam 2023/2024: Markus Schmid (Vorsitzender), Florian Eisele (stellvertretender Vorsitzender), Stefan Werner (Pfarrer für Haisterkirch), Rosa Eisele (Ortsvorsteherin), Dr. Carmen Pöhl (Schriftführerin), Oliver Stefan (Kassenverwaltung), Franz Maucher (Jüngere Marianische Bruderschaft), Peter Fluhr (Altere Marianische Bruderschaft)

 

Fototext: Rudi Martin

 

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