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Bad Waldsee - Nachdem in den beiden letzten Jahren wegen der Pandemie keine Feier möglich sein konnte, freuten sich die 35 Ehrenamtlichen der Suppenküche „Klosterstüble“ ganz besonders darauf. Eingeladen hatte der Vorstand ins Hotel-Gasthaus „Adler“ in Gaisbeuren.

Beinahe vollzählig konnten die fleißigen Helferinnen und Helfer der sozialen Einrichtung dabei sein. Vorsitzender Rudi Heilig sparte nicht an Lob für die ehrenamtlich Engagierten. Durch das Ankommen der ukrainischen Flüchtlinge war die Suppenküche besonders gefordert, so kamen zu den etwa täglich 30 Besuchern aus Bad Waldsee nochmals die gleiche Anzahl an Frauen und Kindern aus der Ukraine zum guten Mittagstisch. Auch erhielten die Ankömmlinge von der Suppenküche nach ihrer Registrierung ein Sofortgeld (50 €) sowie einen Begrüßungsrucksack.

Stark angestiegen sind auch die Hilfsanfragen, wenn durch die Energiekrise sowie allgemeine Preissteigerungen die finanziellen Mittel trotz Hilfen vom Staat nicht mehr ausreichten. Ein hohes Lob zollte hier der Vorsitzende den vielen privaten Spendern und Sponsoren, ebenso zahlreichen Firmen und öffentlichen Einrichtungen. Nur durch diese großartige Aktion – Bad Waldseer helfen Bad Waldseern – kann so manche kritische Situation verbessert werden. Wolfgang Pfefferle dankte allen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz und nannte dabei auch die jüngste Anerkennung: In Person von Rudi Heilig wurde quasi der Suppenküche die Martinus-Medaille der Diözese Rottenburg-Stuttgart verliehen.

"Wir ziehen an einem Strang"
Konstantin Eisele hatte für die Solidarische Gemeinde Reute-Gaisbeuren ebenfalls anerkennende Worte parat: „Beide Vereine kümmern sich um das Wohl der Mitmenschen“. Auch Eva Neumann bekannte: „Es ist gut, dass in Bad Waldsee der Tafelladen, die Kirchliche Kleiderstube und die Suppenküche an einem Strang ziehen.“ Beifall gab es auch für Dr. Graeve, zusammen mit Elisabeth Pahn kommt er zur kostenfreien monatlichen Sprechstunde in die Suppenküche. Vor dem Abendmenü spielte ein Ensemble der Musikkapelle Reute-Gaisbeuren weihnachtliche Weisen, gerne wurde dazu auch gesungen.
Text und Foto: Rudi Heilig

 


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