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Bad Waldsee-Aulendorf (mit Video) - Das Ensemble Salteris aus Aulendorf und ein Blechbläserensemble der Musikschule Bad Waldsee unter Leitung von Ulrich Triebel gestalteten am Sonntagabend, 4.12. einen „Oberschwäbischen Advent“ im Kornhaus, Bad Waldsee

„Die 160 Karten für das Konzert waren nach zwei Tagen schon ausverkauft“ erzählte Johanna Hess vom Fachbereich Öffentlichkeitsarbeit, die den Abend maßgeblich organisierte. Und das trotz Konkurrenz durch die Fußballweltmeisterschaft im TV und Bernd Kohlhepp im Scala.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Bürgermeisterin Monika Ludy, die den erkrankten OB an diesem Abend vertrat, griffen die vier Salteris in die Saiten und führten mit einer Barock-Melodie von Michael Praetorius in den Abend.

Salome Hänsler an der Violine, Harald Pfleghaar an der Gitarre, Regina Hänsler, Gründerin des Quartetts und am Kontrabass sowie Severin Hänsler am Hackbrett brachten die abwechslungsreichen Arrangements zu Gehör. „Von der Dunkelheit zur Freude“ nannte Severin Hänsler das Programm und so spannten die Salteris einen musikalischen Bogen vom Barock zum Swing.

Die Salteris und die Blechbläser gestalteten den Abend musikalisch sehr abwechslungsreich. Auf der einen Seite das eher zarte Spiel auf den Saiteninstrumenten, auf der anderen der sonore Klang der Bläser war das Publikum bald hingerissen von der Musikalität des Abends.

Regina Hänsler trug zwischendurch Gedichte vor und erinnerte auch an den Theologen und Dichter Jochen Klepper, der im Dezember vor 80 Jahren freiwillig aus dem Leben schied, weil seine Frau und Tochter durch die nationalsozialistischen Rassegesetze vom Tode bedroht waren.

„Dieses Arrangement ist am höchsten Waldseer Feiertag entstanden“ moderierte Severin Hänsler an und dem Publikum war es gleich klar, das konnte nur der „Gumpige Dunschtig“ sein und die Salteris stimmten ein etwas ungewöhnliches Arrangement von „Kommet Ihr Hirten“ an.

Die Bläser swingten im „Winter Wonderland“ von Louis Armstrong und als Überraschung fand jeder Besucher unter seinem Sitz alle Strophen zu „Süßer die Glocken nie Klingen“, das dann gemeinsam von den Besuchern, den Salteris und den Bläsern als Chorwerk aufgeführt wurde.

Monika Ludy griff nochmals zum Mikro und bat die Musiker um eine Zugabe, die auch gerne gewährt wurde

Zum Abschluss eines stimmungsvollen vorweihnachtlichen Abends bekam jeder Besucher für den Nachhause-Weg ein kleines Nikolaussäckchen als Präsent.

 

Bericht und Bilder Erwin Linder

 

 

 

 

Regina Haênsler trug Gedichte vor

 

Volles Haus

 

 

 

 

 

 

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halloRV

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