Haisterkirch - Am 1. Oktobersonntag, es war dieses Jahr der 2. Oktober, wird traditionell ein bedeutender Tag im Kirchenjahr gefeiert. Denn da reihte sich in der Jahresfolge der kirchlichen Feiertage das Erntedankfest ein. Hier ein Bericht aus Haisterkirch:
In der Pfarrkirche St. Johannes Baptist zelebrierte Pfarrer Stefan Werner den Erntedankgottesdienst, der von einer großen Schar von Gläubigen besucht worden war. Er freute sich darüber, dass vor dem Altaraufgang in diesem Jahr gleich auf drei Tischen Nahrungsprodukte, sogar auch welche zum anschließenden Verzehr, sorgsam zusammengestellt worden waren. Symbolhaft wurde das Danken vielfältig vor dem Altar zum Ausdruck gebracht. Mütter und Kommunionkinder hatten mit Kastanien dazu ein beachtenswertes Dankesplakat entworfen. Für diese engagierten Mitglieder der Kirchengemeinde Haisterkirch gab es dann nach den Dankesworten durch Pfarrer Werner spontanen Applaus.
Pfarrer Stefan Werner erinnerte daran, dass wir hier im Haistergau dankbar sein dürfen über einen doch reichen Erntesegen. Der Blick in andere Regionen der Welt zeige aber auch auf, dass viele Menschen Hunger und Not leiden müssen wegen Hitze-, Flut- und anderer Naturkatastrophen. Das Danken – kommt schließlich vom Denken – und weise so auch auf das Gebot der Nächstenhilfe (Nächstenliebe) hin. Es sei deshalb auch eine besondere Herausford-rung an uns, diesen Menschen in ihrer Not beizustehen und Hilfe zu gewähren.
Etliche Gottesdienstbesucher hatten ihre mit verschiedensten Erntefrüchten gefüllten Körbe vor dem Marienaltar hingestellt. Nach dem erbetenen Segen wurden die „Dankeskörbe“ dann wieder nach Hause mitgenommen oder auch für Mitmenschen gespendet.
Text / Fotos: Rudi Martin



