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Reute/Bergatreute - Nach dem Pilgerweg im August nach Haisterkirch ging es am Samstag zur Wallfahrtskirche in Bergatreute. Auftakt für diesen Friedensweg war ein gutbesuchter Pilgergottesdienst in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Reute.

„Hören und Handeln“ so animierte Pfarrer Stefan Werner die Gläubigen in der Predigt. „Bestürme den Himmel und vor allem auch die Selige Gute Beth von Reute in der aktuellen großen Sorge um den Frieden in der Welt“, mit diesen Worten wurde um baldige Normalität in der Ukraine gebetet. Passend dazu traten zwei ukrainische Mädchen (sie wohnen derzeit mit ihrer Familie im Auszeithaus des Klosters) an den Altar und brachten mit ihren Blockflöten sehr gekonnt Lieder zum Besten.

Anschließend starteten 25 Personen zur Pilgerwallfahrt nach Bergatreute. Auf dem Reutener Dorfplatz gab Schwester Birgitta vom Kloster Reute einen ersten Impuls. In der Leonhardskirche in Gaisbeuren wurde eine Andacht gehalten. Nächster Halt war dann in der schönen Kapelle in Dinnenried, gleich wie in Gaisbeuren wird auch hier die Gute Beth besonders verehrt.

In Gwigg erwartete Familie Denzler die Pilger und lud alle in das neue Backhaus ein. Neben Kaffee und Tee wurde frischgebackenes Zopfbrot mit Butter, Honig und Marmelade geboten. Spontan gab es hier als Dankeschön ein Ständchen, anschließend wurde an der St. Georgskapelle gesungen und gebetet. Nach anfänglichem Regen tat sich jetzt der Himmel auf und die warme Herbstsonne erfreute die Pilger. Betend und singend, aber auch mit Gesprächen ging es weiter durch eine herrliche Natur.

Gegen 15 Uhr in Bergatreute angekommen, erwartete Glockengeläut die ankommenden Pilger. Josef Forderer übernahm spontan eine kleine Kirchenführung, dabei erzählte er die Entstehung der Wallfahrt „Maria vom Blut“, der Weg eines wundertätigen Gnadenbildes. Besondere Beachtung galt auch hier einer Statue der Guten Beth. Zum Abschluss des Pilgertags spendete Pfarrer Stefan Werner allen Pilgern den persönlichen Segen mit der Gut-Betha-Reliquie. Mit bereitgestellten Autos ging es wieder zurück nach Reute.

Bericht und Bilder Rudi Heilig

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Zwei Mädchen aus der Ukraine spielten während der Heiligen Messe auf ihren Blockflöten.  

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Auftakt war in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Reute. 

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Impuls von Sr. Birgitta auf dem Reutener Dorfplatz. 

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In der Leonhardskirche Gaisbeuren. 

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Regen kann die Pilger nicht schrecken. 

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Auf dem Weg nach Bergatreute.  

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 Pfarrer Werner und Schwester Birgitta leiteten die Wallfahrt. 

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 In Dinnenried. 

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 Von Dinnenried geht es weiter nach Gwigg. 

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Halt in freier Natur. 

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 Bei Familie Denzler. 

 

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halloRV

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