Bad Waldsee - In den letzten Jahren und wieder vermehrt in den letzten Monaten sind Geflüchtete aus verschiedenen Herkunftsländern in Bad Waldsee angekommen. Der Zustrom nimmt aktuell sogar noch zu. Die Stadt bittet deshalb Vermieterinnen und Vermieter um Hilfe.
Etliche der Flüchtlinge wohnen noch in Flüchtlingsunterkünften, obwohl sie schon arbeiten und recht gut Deutsch können. Flüchtlinge aus der Ukraine kamen gleich nach Ausbruch des Krieges spontan bei hilfsbereiten privaten Gastgebern in deren Wohnungen und Häusern un-ter. Gastgeber und Geflüchtete mussten hierbei oft Kompromisse machen und haben ihr Le-ben miteinander geteilt.
Leider dauert der Krieg in der Ukraine an und die „Wohngemeinschaften“ stoßen an ihre Be-lastungsgrenzen. Beide Unterkunftsformen sind deshalb nur vorübergehende Notlösungen und für eine längere Zeit nicht geeignet. Alle Flüchtlinge wünschen sich eigenen und dauerhaf-ten Wohnraum wie beispielsweise Einliegerwohnungen, abgegrenzte Wohneinheiten und Wohnungen. Das bedeutet für sie ein großes Stück Freiheit, Eigenständigkeit, Privatsphäre und dadurch Lebensqualität. Sie wohnen schon Jahre oder Monate in Bad Waldsee, haben sich hier eingewöhnt und möchten gerne bleiben.
Wir möchten deshalb mögliche Vermieterinnen und Vermieter ermuntern und bitten, sich bei uns zu melden, wenn sie freien und bezahlbaren Wohnraum haben, um damit diesen Geflüch-teten zu helfen. Ihr Angebot können Sie unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an die Stadt richten. Die Angebote werden an zur Wohnung passende Personen oder Familien wei-tergegeben, die dann direkt oder mit Unterstützung von ehrenamtlichen Helfern mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Auch im Namen der Geflüchteten bedanken wir uns für Ihre Hilfsbereit-schaft.
Pressemitteilung der Stadt Bad Waldsee
Symbolbild: pixabay

