DBSZ DBSZ BadWurzach 1200v01

Aulendorf – Es geht um Radwege, Schutzstreifen, Vorrang für Radfahrer, sicheres Radfahren für Alltagsradler, Schüler, berufstätige Pendler, Einkäufe mit dem Rad. Wo es hier hakt, dies zu zeigen, hatten sich die Arbeitsgruppe Radverkehr in Aulendorf, bestehend aus Andreas Schulte, Jürgen Steinwandel, Frank Scharnweber und Gerhard Maucher vorgenommen.

Dazu hatten sie den Bürgermeister Matthias Burth, die Ortsvorsteherin und die Ortsvorsteher, sowie alle Gemeinderätinnen un Gemeinderäte eingeladen. Im Rahmen einr kleinen Stadtrundfahrt mit dem Rad ging es um Problemstellen und um Lösungen, diese zu beseitigen. Gestartet wurde im Riedweg, am Parkplatz am Friedhof.

Von dort ging es zur Auf der Steige und als erstes Problem wurde die Einmündung in den kombinierten Rad- und Fußweg nach Steinenbach ausgemacht. Abgesehen davon, dass ein Radweg 2,50 m breit sein müsste und dazu mindestens ein halber Meter fehlt, ist die Einmündung unübersichtlich und deshalb gefährlich, Zumal sie von Schülern in beiden Richtungen mit dem Rad befahren wird.

Ob eine Verbreiterung oder Verlegung die bessere Lösung wäre, dazu möchte der Bürgermeister Matthias Burth zu einem Treffen mit dem Leiter des Sachgebiets Planung Franz Fugel beim Landratsamt Untere Straßenbaubehörde einladen. Die Steige hinunter bis zur Hasengärtelstraße sind zwei Stichstraßen von rechts , wie die Zollernstraße aus dem Industriegebiet, zu beachten.

Zur besseren Sicherheit und Eindeutigkeit für denr Radfahrer, sollte hier eine Haltelinie her. Nach der Hasengärtlestraße ging es über die Eisenbahnbrücke, wo der Schutzstreifen nach der Ampel erst spät beginnt und besser rot gefärbt wäre, auch als eindeutiges Signal an den Autofahrer. Dieses eindeutige Signal fehlt auch an der Überquerung bei der Tankstelle weiter oben in der Allewindenstraße, obwohl die Regelung klar ist, der Radfahrer hat Vorfahrt.

Ganz anders stellt sich die Situation oben am Kreisverkehr bei Carthago dar. Hier muss der Radfahrer die Vorfahrt beachten und umgekehrt wäre es besser. Bergab von Carthago kommend, wird es deutlich, wie das Fahrrad über die Schwellen bei der Tankstelle hoppelt. Auch die Überquerung zu rechten Seite am Fahrradwegende müsste deutlicher auch farblich mit Spuren gekennzeichnet sein. Vergleichbar der Lösung beim Kloster Reute, merkt Pierre Groll, BUS, an, der zusammen mit seiner Ratskollegin Karin Halder, gekommen war.

So übersehen es viele Radler und haben Schwierigkeiten die Seite zu wechseln, oder bleiben gleich auf dem linken Gehweg der Brücke, was nicht erlaubt ist. An der Ampel nach der Eisenbahnbrücke fehlt eine Einleitung für den Radfahrer insbesondere wenn er links abbiegen möchte. Zwar liege eine fertige Planung für einen Kreisverkehr, so Burth, in der Schublade und soll spätestens im Herbst dem Gemeinderat vorgelegt werden, doch die Umsetzung dauert dann erfahrungsgemäß doch noch Jahre.

Der bessere Weg in die Stadt führt für den Radler sowieso über den Krautlandweg und durch die Bahnunterführung in die Stadt. Ob Eltern ihre Kinder auf diesen Weg schicken, war die Frage und Burth fiel dazu ein: „in diesen praktischen Dingen würde er besser seine Frau fragen.“ Allerdings konkurrieren die Radfahrer auf der schmalen Weg mit eiligen Autofahrern. Diese könnten mit einem Poller ausgesperrt werden und müssten dann eben zum Parkplatz vom Steegersee her kommen.

Einzig allein eine Absprache mit dem Bauer, dem die Wiese nebenan gehört, wäre dazu nötig. Burth verspricht, zu schauen,wie die Eigentumsverhältnisse, dort sind. Die Radspur hinauf bis zur Schule ist immer noch nicht gemalt, trotz mehrfacher Nachfragen und ein scharfes Überholen eines Autos heute, zeigte, wie notwendig dieser Schutzstreifen hier wäre. Vom Schulzentrum und Kindergarten zur Hillstraße, da sind sich alle einig, wäre der beste Weg eine Querverbindung durch den Park.

Auch der Planer für die zukünftige Nutzung des Stadtparks schlägt vor, dies zu tun, wobei er Fußgänger- und Radwege trennen möchte. Währenddessen läuft der bundesweite dreiwöchige Wettbewerb „Stadtradeln“ zur CO2-Einsparung. Dabei haben 154 Aulendorfer Radfahrer in der ersten Woche schon 12.640 km zurückgelegt.

 

Text und Bilder: Gerhard Maucher

 

 

--------------------------------------------------

halloRV

­