Aulendorf - „Bestimmt hast du dich auch schon gefragt, was du wegen diesem schrecklichen Krieg in der Ukraine unternehmen kannst?“, mit diesen Worten startete Lehrerin Ilona Natterer ihre Hilfsaktion an der Schule am Schlosspark in Aulendorf.

Da viele Schülerinnen und Schüler mehr oder weniger direkt von den Auswirkungen von diesem und anderer Kriege betroffen sind, ist die Hilfsbereitschaft in der Schülerschaft dieses Projekt zu unterstützen sehr hoch.
Dabei sind alle aufgerufen ein Care-Paket zu packen, eine Packliste hatte Frau Natterer jedem schon ausgehändigt. Wer mochte, konnte auch einen Friedensgruß dazu legen, um auch emotional zu helfen. Diese Hilfe wurde in der Schule gesammelt und dann in die Ukraine geschickt.

Um den Konflikt in der Schule nicht auch anzuheizen sind alle aufgerufen kein Bashing gegen russischstämmige Menschen zu betreiben. Denn die allermeisten Menschen wollen diesen Krieg nicht und werden so auch nicht isoliert.

Die verschlossenen Pakete machten sich nun auf den Weg in die Ukraine Die Schule am Schlosspark dankt allen Helferinnen und Helfern für den friedvollen Beitrag, besonders der Firma EDEKA Sigmund für die Großspende.

 

Die Schule am Schlosspark trainiert Wiederbelebungsmaßnahmen:
Unter dem Motto „prüfen – rufen – drücken“ fanden nach einer pandemiebedingten Pause Ende Januar wieder Schulungen von Wiederbelebungsmaßnahmen im Unterricht statt.

Das Ziel von „prüfen – rufen – drücken“ ist die Steigerung der Überlebenswahrscheinlichkeit bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Vermittlung der Wiederbelebungsmaßnahmen prüfen, rufen und drücken ist das Anliegen der Initiative „Löwen retten Leben“.

In Baden-Württemberg macht Wiederbelebung Schule“. Sie wurde 2015 vom Land, dem Deutschen Roten Kreuz und der „Stiftung Deutsche Anästhesiologie“ ins Leben gerufen. Lehrer Ulrich Barth, ein ehemaliger Rettungshelfer, ließ sich im Rahmen dieser Initiative fortbilden und leitete mit der tatkräftigen und kompetenten Unterstützung von Schüler Steven Haag das Üben der Wiederbelebungsmaßnahmen in den Klassen 7c, 8c, 9a, 9b, 9c und 10c an.

Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler zeigten sich motiviert und trainierten mit großem Eifer diese überlebenswichtigen Sofortmaßnahmen. Eine baldige Einbeziehung der Klassen 7 ab, 8ab und 10 ab ist geplant. Die Schulungen sollen in Zukunft wieder jährlich für die Klassenstufen 7 bis 10 innerhalb der regulären Unterrichtszeiten stattfinden.

 

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Bericht Frank Rotte

 

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