Aulendorf – Im Juli dieses Jahres ging die Schlossgarten Café Bar in Aulendorf in Betrieb und nun auch mit mehreren Veranstaltungen bis Ende des Jahres. Mit einem Doppelkonzert im Oktober und jetzt im November spielt Daniel „Earl“ Unger Lieder aus seinem vielseitigen Programm.

Er beginnt pünktlich um 20 Uhr wie meist mit dem J.J.Cale Song „Mama don`t“. Wie der US-amerikanische Musiker sind die Songs, die Earl spielt im Country Blues und Rock anzusiedeln.

Etwa 30 Zuhörer:innen haben sich an den Tischen verteilt, die alle besetzt sind. Mit Creedence Clearwater Revival „ Lookin Out My Back Door“, Walking on sunshine von Katrina & the Waves, es ist Musik zum Wohlfühlen . Gitarre, Mundharmonika und Gesang, das ist Earl, aber auch seine Fuß Tambourin als Begleitung spielt mit.

Der nächste Song ist ein schwäbischer Blues „Es goht it“
geschrieben zwischen 1:32 Uhr und 2:33 Uhr, so genau führt der ehemalige Verwaltungsfachangestellte Buch. Jede und jeder der Earl öfters gehört hat, kennt den Hintergrund dieses Songs um eine enttäuschte Liebe.

Vor 6 Jahren hat Earl seinen Job bei der Stadt Aulendorf, wo er 10 Jahre beschäftigt war, gekündigt und sich als Musiker selbstständig gemacht. Mit Jo Cocker „unchain my heart“ einem seiner Lieblingssongs, setzt er fort und danach singt er „I wanna have fun“ und alle haben Spaß, insbesondere mit seinem Paradestück „Room to move“ von John Mayall, wo er besonders als Mundharmonikaspieler glänzen kann.

Es ist das letzte Stück vor der Pause , in die er mit tosendem Beifall verabschiedet wird.
Nach der Pause kommtt er zurück mit „Papierfliegerbotschaft“ einem Stück aus seiner jüngsten CD, die er in der Coronapause eingespielt hat. Wir bleiben mit „Himmel, Arsch und Wolkenbruch“ bei eigenen Songs, eher er mit T.N.T. der australischen Hard-Rock-Band AC/DC einen Zuhörerwunsch erfüllt.

Es bleibt rockig mit „Hush“ von Deep Purple. Auch der Bob Dylan Song „All along the watchtower“ ist in diese Kategorie einzuordnen, wenn er von Jimi Hendrix interpretiert wird, der hier als Vorbild dient. Blood or Whiskey, eine irische Folk-Punk-Band hat Earl zweimal gehört, einmal in Berlin und ein zweites Mal im „ Schwarzen Adler“ am Egelsee .

Von dieser Band spielt er „Lalala“. Marius Müller Westernhagen von Earl zu hören, ist eher ungewohnt. Einen weiteren Song von ihm, wie gewünscht, hat er nicht drauf, aber „Tears in my eyes“ und auch ein der Eisenbahnerstadt Aulendorf gewidmetes Stück für Mundharmonika: Aulendorf-Buxtehude.

„Komm, gang“ ist ein Stück aus diesem Jahr und er möchte seine nächste CD ganz mit schwäbischen Stücken produzieren wie „Ich mach mir meine Welt, wie sie mir gefällt oder sein letzter Song „ich will einfach blos mei Ruh. Aber selbst nach 23.30 Uhr gibt es noch Zugaben „Englishman in New York“, ein Lied von Sting und eine letzte Zugabe kurz vor Mitternacht.

Am Samstag dieser Woche wird das Cafe in eine Disko verwandelt, wenn DJ Holger den Sound unter dem Motto „Bring the noise“ bei der Ü 30 Party macht. Und am 17. Dezember gastiert ein Simon & Garfunkel Tribute-Duo aus England mit ihrem Programm „The Art of Simon“. Einlass bei den Veranstaltungen ist nur für Geimpfte und Genesene.

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 Bilder und Text Gerhard Maucher

 

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halloRV

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