Berlin/Ulm - Aus allen Ecken strömten am Freitag um 12 Uhr die meist jungen Leute zum Brandenburger Tor. Dort fand die Auftaktkundgebung zum Klimastreik, der ersten großen Kundgebung nach den Bundestagswahlen statt.
Als prominenteste Rednerin bekräftigte Carla Reemtsma die Forderung nach Taten beim Klimaschutz . Es ist genug geredet: jetzt müsst ihr handeln oder "Act now, swim later" war auf Transparenten zu lesen. Nach einer Stunde von Reden und Musik bildete sich ein langer gemischter Zug mit Bauern, Studenten, Schülern , Nabu, oder Greenpeace.
Auch Campact oder der schwarze internationale Block waren vertreten. Allein 3000 Teilnehmer:innen waren mit Bussen aus dem ganzen Bundesgebiet angereist, von Ulm, Stuttgart oder Würzburg, von Bonn, Mainz, Hamburg, München oder Jena.
20 000 Teilnehmer zählte der Veranstalter, die in einem 2-stündigen Zug das Zentrum blockierten und bis zur SPD Parteizentrale in Kreuzberg zogen. Aufgrund einer Unwetterwarnung wurde die Demo vorzeitig, bevor sie zurück am Brandenburger Tor war, aufgelöst.
Text und Bilder Gerhard Maucher





