Aulendorf - Als Grundlage zur Planung des Radverkehrs in Aulendorf und in Ergänzung zum Verkehrskonzept, wie auch für die Genehmigung von Fördermitteln zum Bau von Radwegen notwendig, bedarf es der Erarbeitung eines Radverkehrskonzepts.
Der Aulendorfer Bürgermeister Matthias Burth trägt die von der Bauamtsleiterin Kathleen Kreutzer, die entschuldigt war, erstellte Vorlage vor, Im Grunde, so der Bürgermeister sehen alle drei Fachplanungsbüros dasselbe vor, eine Bestandserhebung, eine Grundlagenermittlung und die Erarbeitung des Konzepts, jedoch in einer beachtlichen Preisspanne von 18.147 Euro (top plan) über 33451 Euro (BrennerPlan) und 45 439 Euro für i.n.s, das unter anderen in Sonthofen tätig war.
Wie sich auf Nachfragen verschiedener Ratsmitglierer ergab , lagen die Unterschiede in der größeren Öffentlichkeitsbeteiligung und ganz generell in den veranschlagten Stundensätzen. Top plan würde so Burth sich nach den Wünschen der Stadt richten und auch weitere Beteiligungsprozesse on top machen.Top plan dadurch bekannt, dass sie die Radwegausschilderung im Landkreis Ravensburg gemacht hätten. Am Ende stimmte der Gemeinderat einstimmig der Erstellung eines Radverkehrskonzepts zu. Der Auftrag wird an die Firma top plan vergeben. Die Verwaltung wird beauftragt die Fördermittel für die Radkonzeption zu beantragen.
Die Photovoltaik Freiflächenanlage Gewann Buchhölzle wurde vorgetragen vom Büro Sieber durch Dorothee Clausen. Sie berichtete von 12 Stellungnahmen Träger öffentlicher Einrichtungen im Spannungsfeld Landwirtschaft und Notwendigkeit, die Klimaziele zu erreichen. Die kritische Stellungnahme des Landwirtschaftsamtes wird relativiert, da es keine Flächen gibt, die schlechter geeignet wären, als dijenigen, die man dafür vorsieht. Zudem sei die Bebauung beschränkt auf 30 Jahre und stehe danach der Landwirtschaft wieder zur Verfügung. Auch betreffe es den Eigentümer mit weniger als 5 % seines Besitzes und im Gegensatz sehen es die Naturschutzverbände wie BUND sehr positiv.
Bei 13 Jastimmen und 3 Gegenstimmen Dölle CDU, Jöchle und Michalski, beide Freie Wähler wurde der Errichtung zugestimmt. Im dazugehörigen Bebauungsplan spielt der Sichtschutz in Höhe von 2,20 m , eine grüne Plane, die in den Zaun eingezogen wird, eine größere Rolle in der Diskussion. Einige Stimmen gab es, die so etwas hässlich finden, aber letztlich wurde auch dieser Punkt mit 13 zu 3 durchgewunken.
Die Umlegung der bestehenden Wasserversorgungsleitungen wurde einstimmig an den günstigsten Anbieter unter 7 Anbietern im Wettbewerb vergeben. Die Norbert Schütz GmbH aus Boos kam mit 44.280,53 Euro zum Zug. Beim Sanierungsgebiet Stadtkern III soll weiterhin mit Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH zusammengearbeitet werden.
Skateanlage mit 2359 Euro über Ansatz
Die Kostenüberschreitung kam laut Günther Blaser vom Stadtbauamt deshalb zustande, da Mehrkosten für den Bodenaustausch und zusätzlicher Kieseintrag notwendig wurde.
Beim Jahresabschluss VGA – Vermietungs- und Grundstücksgesellschaft mbH mussten sehr viele Ratsmitglieder und auch der Bürgermeister selbst ihre Stühle verlassen, sodass unter Leitung von Konrad Zimmermann eine Einstimmigkeit von 8 Stimmen für die Entlastung gezählt wurden.
Mehrere Themen wurden unter Verschiedenes angesprochen. Karin Halder B.U.S fragte nach den mobilen Entlüftungsanlagen in der Schule Am kommenden Mittwoch soll dies mit den Schulleitern besprochen werde. Jedoch sieht Burth, wenn er sich auch eher vorsichtig dazu äußerte, wie auch Jöchle kein Bedarf, da der Beweis fehle, dass sie von Nutzen wären, noch an dem Unstand etwas ändern.dass Schüler Masken tragen bzw. sich infizieren. Ralf Michalski nahm die Alarmierung mit Sirenen zum Gegenstand einer Anfrage die Burth ironisch beantwortete: „ er habe von einer ganz innovativen Idee gelesen, wieder Sirenen aufzustellen“.
Auch die Überwachung des ruhenden Verkehrs war Michalski eine Nachfrage wert. Da darf der Bürger derzeit beruhigt sein. Lediglich 2-3 Stunden hat die einzige Ordnungsbeamte dafür in der Woche Zeit, Somit sind Knöllchen fast ausgeschlossen. Pierre Groll B.U.S erkundigte sich nach Hochwasserschutz, übergelaufener Mahlweiher, kritische Bereiche in Zollenreute und Steinenbach, und Stefanie Dölle CDU fragte nach der Beseitigung von Sturmschäden im Park. Zuletzt fragte Franz Thurn B.U.S weshalb Windelsäcke nicht mitgenommen worden seien.
Text und Bilder: Gerhard Maucher


