Aulendorf – Heimlich , still und leise ohne große Ankündigung wurde die Schlossgarten Café-Bar im Aulendorfer Schloss auf die Öffnung vorbereitet. Vor zwei Wochen hatten die beiden Brüder Oliver und Daniel Jöchle die Konzession erhalten und seit einer Woche steht sämtliches Inventar an seinem Platz.

 

Auch die sanitäre Einrichtung wurde komplett erneuert. Die Theke mit dazu passendem Thekenschrank und Regal ist in schickem Holz aus Esche und Buche gehalten. Es ist das Ambiente einer Café Bar , wie es auch der Schriftzug über dem Eingang ausweist, der eingerahmt von zwei Mammutbäumen ist. Auch das Mobiliar draußen kommt aus Italien , schnell trocknende gelochte Gartenstühle und Tische. Innen ein Bistrotisch mit dazu gehörenden hohen Stühlen, die übrigen Tische mit Eschenplatte und massive Fuß, der aus Berlin stammt. Keine Sessel oder Sofas, in die man sich lümmeln.

Nein, es sind stilvolle Holzmöbel, die zum Ambiente des Schlosses passen, so Oliver Jöchle. Zuletzt als ein Café genutzt wurden die Räume bis November 2016 als Café Engel, das sich zum Diner Engel ein paar Häuser weiter wandelte. Vorher noch war es als Café Maximilian bekannt, vor 17 Jahren, wie sich Frau Spähn, die Wirtin im Gasthof Rad erinnerte.

Die italienische Kaffeemaschine wurde bei der Pizzeria in Markdorf erstanden und in einem Pizzaofen wird das einzige Gebäck erhitzt: Schneckennudeln vom Dinnete-Stand Boos aus Rugetsweilerin den Geschmacksrichtungen und Füllungen Vanille, Nuss, Mohn und Apfel-Zimt.. Auf der Karte sind viele Kaffee-Spezialitäten zu finden, wie Cappuccino, Latte Macchiato, Espresso der Marke Bertone & Luigi. Der Kaffee kommt aus Peru von der Finca Esmeralda und Pacha Mama in Honduras , Fairtrade Kaffee der Rösterei Schwarzmahler aus Stuttgart. Zudem gibt es Trinkschokoladen, Tees und natürlich das ganze alkoholische Angebot, Wein, Sekt, Drinks und Schnäpse.Herzhaftes zu beißen sind noch die Dinnete Klassik, Rustikal, Kreta (vegetarisch mit Schafskäse) und vegan.

Seit fünf Jahren, erzählt Oliver, haben sie schon mit dem Gedanken gespielt das Café zu übernehmen. Damals war ihre Pacht im IrReal in Gefahr und die Alternative wäre das Schloss-Café als Lokalität gewesen, denn diese wurde von Engels verlassen und das Diner und Hotel Engel eröffnet. Jetzt nachdem der letzte Mieter mit seinem Fotostudio ausgezogen ist, gab es die Gelegenheit, die Idee anzupacken. Dabei mussten die Brüder ihr Konzept der Stadtverwaltung darlegen und als letzte Hürde hatten sie vor zwei Wochen die Konzession zum Betrieb erhalten.

 

Text und Bilder: Gerhard Maucher

 

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