Ravensburg – Die 15. Etappe von Grado nach Gorizia, sechs Tage vor dem Ziel in Mailand, war ein jähes Ende für Emu Buchmann beiseinem wichtigsten Saisonziel des Frühjahrs. Für eine gute Platzierung beim Giro hatte er zusammen mit seinem Rennstall Bora Hans Grohe sogar auf einen Start bei der Tour de France verzichtet, die mit einem vierten Platz und seiner besten Leistung beim weltweit wichtigsten Radrennen verknüpft ist.
Ein Massensturz kurz nach dem Start in Grado, in dem auch Buchmann verwickelt wurde, führte zu seinem frühzeitigen Aus. Dabei hbatte sich der Ravensburger in der zweiten Woche verbessert gezeigt und war meist am Hinterrad des Girofavoriten und Führenden, dem Kolumbianer Egan Bernal bis auf den sechsten Platz der Gesamtwertung vorgerückt.
„Viele Fahrer haben auf dem Boden gelegen. Das war schon eine kleinere Katastrophe. Etwas, was wir hier schon lange nicht mehr in dieser Dramatik gesehen haben", kommentierte Jens Voigt den Massensturz bei Eurosport. Neben Buchmann mussten drei weitere Fahrer das Rennen beenden.
Auf den TV-Bildern war die genaue Ursache des Zusammenstoßes nicht zu erkennen, laut den Aussagen einiger Fahrer sei jedoch der hohe Speed zu Beginn und die Positionskämpfe bei der Attacke dabei zu sein, Grund für den schweren Sturz gewesen.
Text: Gerhard Maucher



