Aulendorf – Ein weiteres Thema der Sitzung des Verwaltungsausschusses vom 5. Mai war die Förderung der Kindertagespflege. Seit 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz, geknüpft an eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle der Eltern. Vor allem im Krippenbereich 1 - 3 Jahre fehlen Plätze. Bis zur Fertigstellung des neuen Kindergartens, wo die Stadt mehr leisten könne, so Bürgermeister Matthias Burth, war nun die Auswahl unter mehreren Modellen der Kindertagespflege zu treffen.

Sollte also die empfohlene Förderung der Tagesmütter von der Kommune durch die Übernahme der 2. Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge sein oder ein Zuschuss von 1 Euro pro Kind und Stunde. Rechnerisch stehen 14 000 – 28 000 Euro (Modell 1) gegen 25 000 Stunden jährlich, also 25 000 Euro sich gegenüber. Ob eine Kombination der beiden Modelle denkbar wäre, fragte Gabi Schmotz (CDU) und Karin Halder (B.U.S.) stellte den weitergehenden Antrag zu Modell 1 zur Abstimmung. Mit ihr votierten Schmotz und die Parteikollegen Pierre Groll und Franz Thurn bei fünf Gegenstimmen. Daraufhin wurde das Modell 1 einstimmig befürwortet.

Ein harter Bruch der Thematik die Überleitung zur Friedhofskonzeption, so die das Thema ausführende Brigitte Thoma. Zusammenfassend kann man sagen die Konzeption trägt dem Bedarf Rechnung nachdem weit weniger Einzel- und Familiengräber, sondern vermehrt Urnengräber gewünscht sind. Somit wandelt sich der Friedhof zu einem Parkgelände, nachdem leere Grabfelder durch Rasenflächen ersetzt werden.

 

Text und Bild: Gerhard Maucher

 

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