Aulendorf - Im vergangenen Jahr hatte die Initiative „Aulendorf radelt“ einen Maßnahmenkatalog mit problematischen Bereichen für Radfahrer zur Verfügung gestellt, der im Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) besprochen wurde. Dieses Jahr wurden in einer Rundfahrt für die Gemeinderäte etliche Bereiche besichtigt. Leider wurde bisher kaum etwas umgesetzt.

Folgende Maßnahmen sind als Erstes dringend zur Umsetzung vorgeschlagen:

- Poller beim Krautland,
- Markierung und Beschilderung bei der Querungshilfe beim Autohaus Moser,
- Alte Kiesgrube – Roteinfärbung und Absenkung der Randsteine,
- Schutzstreifen verlängern,
- und Markierung bei der Eisenbahnbrücke.

Weitere Verbesserungen zur Übersichtlichkeit sind für den Rad-/Fußweg nach Steinenbach am Beginn Ortsausgang Aulendorf und weiterer Brennpunkte wie zum Beispiel bei der Kapelle in Blönried erforderlich, fordert die Initiative.

Als Beitrag zur Verkehrssicherheit schlägt die Radinitiative eine Plakataktion zur Abstandsgewahrung von Autofahrer und Radfahrer auf einer Straße mit Schutzstreifen vor, wie bei der jüngst vom Bahnhof zum Schulzentrum vervollständigten Markierung. Der ADAC hat in einer Stichprobe festgestellt, dass jeder dritte einseitig zu befahrende Radweg nicht die Mindestbreite von 1,60 m aufweist. Die Regelbreiten erreichte oder überschritt sogar nur jeder fünfte Radweg. Hinzu kommt ein Sicherheitsabstand zwischen Radfahrer und Autofahrer von weiteren 1,50 Metern.

 

Text: Gerhard Maucher

 

Schutzstreifen 2020 09 27 Hinten2

 

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