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Aktuell

Bad Waldsee - „Bad Waldsee tut gut“, so lautet der Slogan der idyllisch gelegenen Kurstadt, die mit ihren über 20.000 Einwohnern Große Kreisstadt werden will. Die mittelalterliche, 700 Jahre alte Stadt im Landkreis Ravensburg zwischen Stadtsee und Schlosssee punktet im Zentrum mit sehenswerten gotischen und barocken Gebäuden, einer Uferpromenade und dem dort gelegenen modernen Kommunikationszentrum „Haus am Stadtsee“. Seit 2014 ist Bad Waldsee offizielle Fairtrade-Stadt. „Barrierefrei und voller Leben“ – so lautet der Leitsatz für die Entwicklung und Umsetzung des aktuellen Projekts „Altstadt für Alle“. BLIX sprach mit Bürgermeister Matthias Henne über seinen Amtsantritt mitten in der Corona-Pandemie am 6. April und wie es weitergeht mit den Plänen zur „Großen Kreisstadt“.

BAD WALDSEE. Die Stadt Bad Waldsee war schon immer ein Ort von besonderer Gastlichkeit. Die verkehrsgünstige Lage an alten Handelsstraßen, der Kornhandel und in neuerer Zeit das Kurwesen haben seit jeher die Menschen in die Stadt gelockt. Da überrascht es kaum, dass der Bedarf an Bier, Brauereien und Gaststätten groß war. Paul Sägmüller nimmt sich dem Thema an. Bei seiner Recherche stößt der Autor auf zahlreiche Postkarten und Zeitungsanzeigen, die er in seinem Buch „Waldseer Bier-, Brauerei und Wirtschafts-Kunde“ in einen historischen Kontext stellt.

Biberach - Wussten Sie, dass der Kiebitz ein „schillernder Vogel“ ist, „der so schön singt“ und überdies „neugierig“ ist? Nein? Macht nichts und vergessen Sie’s. Denn es ist nicht mehr als schlechte Werbung. Zu finden als Selbstauskunft im „kibizz“, dem „Veranstaltungsmagazin für den Landkreis Biberach“ im Dezember. In der „Erfolgsgeschichte“ schmückt sich das Blatt zur Erklärung seines Namens ganz offensichtlich mit fremden Federn, aber nicht mit denen vom Kiebitz.

Biberach - Jetzt hat es uns erwischt – vor der eigenen Haustür. Nicht irgendwo, nein, im Biberacher Schlachthaus haben Tierschützer üble Tierquälereien dokumentiert. Das Verfahren läuft. Also besser abwarten, Maul halten und hoffen, dass sich alles irgendwie wieder einrenkt. Bloß nicht nachdenken, was hat das mit mir zu tun. Es könnte mir ja den Appetit auf das nächste saftige Steak oder Mutters Schweinebraten verderben.

Dieses Jahr kann nicht unkommentiert bleiben. Dazu ist es zu außergewöhnlich. 2020, diese besondere Jahreszahl, hat zu Beginn noch nicht erkennen lassen, womit wir überrascht wurden. Corona, eine Pandemie, die sich entsprechend der globalen Reise- und Handelsströme rasend schnell über den Globus ausbreitete, hält die Welt im Würgegriff. Einem nahezu weltweiten Shutdown in der ersten Hälfte des Jahres folgte nun die erneute Einschränkung des öffentlichen und privaten Lebens. Das Virus gefährdet Leben, und der staatliche Kampf dagegen schafft inzwischen zivilen Unmut und Protest.

Ochsenhausen - Auch in Baden-Württemberg mangelt es an Hausärzten, trotz vieler junger Menschen, die Medizin studieren. Nicht jeder hat wie Anton Schlegel in Ochsenhausen das Glück, dass sein Sohn die Allgemeinarzt-Praxis weiterführt. Als Corona-Schwerpunkt-Praxis steht sie derzeit vor ganz besonderen Herausforderungen.

Oggelsbeuren - Eigentlich gehört dieser Titel zu einem deutschen Melodram des Regisseurs Rainer Werner Fassbinder aus dem Jahr 1974. Es geht dabei um eine 60-jährige deutsche Putzfrau, die einen 20 Jahre jüngeren marokkanischen Gastarbeiter heiratet. Eine spannende Geschichte. Aber darum geht es mir eigentlich nicht nur. Es geht mir um Ängste verschiedener Dimensionen.

Bad Schussenried - Die Wetterwarte Süd (WWS), welche kürzlich auf ihrer Internetpräsenz den fünfzigmillionsten Besucher begrüßen durfte, bleibt in Bad Schussenried.

Sehr geehrter Herr Dr. Reck,
Ihr Artikel „Horrido“ in Ihrer Zeitschrift BLIX darf nicht ohne Reaktionen bleiben. Journalistisch erscheint mir allerdings die Jagd bei Ihnen nunmehr auf der untersten Sohle angekommen zu sein. Ich weiß nicht, wie Sie selbst jagen und welches Selbstverständnis Sie dabei haben.

Schweinhausen - Joannes Baptista Sproll war einer von ganz wenigen im Episkopat der katholischen Kirche, der offen und lautstark den Nationalsozialismus als Irrglauben geißelte. Der oberschwäbische Bischof nannte die Nazi-Ideologie einen „Generalangriff gegen jegliches Christentum“. Vor wenigen Tagen wurde der 150. Geburtstag von Bischof Sproll, der am 2. Oktober 1870 in Schweinhausen, einem kleinen Bauerndorf in der Nähe Biberachs, das Licht der Welt erblickte, im Beisein des Bischofs Gebhard Fürst ebendort gefeiert.

Sigmaringen - Männergruppen haftet nicht erst seit dem Kinohit „Der bewegte Mann“ ein pseudospirituelles Klischee an. Viele Menschen des „starken Geschlechts“ tun sich schwer damit, im Kreis zu sitzen und über sich zu erzählen. Männerkreise bieten aber eine Möglichkeit, sich selbst zu finden, andere zu sehen und zu verstehen und sich auf eine individuelle „Heldenreise“ zu begeben. Ein Reisebericht.

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