Wahlkreis 69 - Am 14. März 2021 wird der 17. Landtag von Baden-Württemberg gewählt. dieBildschirmzeitung befragt die Kandidaten im zweiten Frageblock zu den Problemen der gesundheitlichen Versorgung im ländlichen Raum wie dem Abbau von Krankenhauskapazitäten oder dem Mangel an jungen Hausärzten. Auch das Impfen von immobilen Senioren im ländlichen Raum wird thematisiert. Der Wahlkreis 69 umfasst u. a. die Gemeinden Ravensburg, Weingarten, Altshausen und Tettnang.

 

Die Fragen im Fragenblock II

Gesundheit im ländlichen Raum

Der schon länger anhaltende Abbau von Krankenhausbetten und die Schließung von Krankenhäusern erweist sich in Corona-Zeiten als Hindernis zur Bewältigung der Corona-Krise.

Welche Teile des Gesundheitssystem sollten mit öffentlicher Hand und welche mit privater Hand bewältigt werden?

 

Corona-Impfung für immobile Senioren

Welche Lösungen schlagen Sie vor um als immobiler und eingeschränkter Senior der ersten Corona-Impfgruppe rasch an eine Impfung zu kommen?

 

Der Hausarztmangel

In nicht wenigen Städten herrscht ein Hausarztmangel, in den Ruhestand gehende Allgemein-Ärzte finden selten einen Nachfolger, ein Wechsel zu einem anderen Hausarzt ist oft nicht möglich.

Womit begründen Sie diese Entwicklung?

 

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Manne Lucha | Bündnis 90 / die Grünen

Gesundheit im ländlichen Raum

„Ziel grüner Krankenhauspolitik ist es gut ausgestattete und leistungsfähige Krankenhäuser in Baden-Württemberg zu haben. Diesem Anspruch werden wir auch gerecht. So hat eine CDU-geführte Landesregierung 2010 etwa 337 Millionen Euro für die Investitionskosten der Krankenhäuser bereitgestellt. Unter einer grüngeführten Landesregierung wurden die finanziellen Mittel hierfür stetig erhöht. Für den Doppelhaushalt 2020/21 sind pro Jahr bereits 573 Millionen Euro eingestellt.

Ihrem Urteil, dass in Baden-Württemberg fehlende Krankenhausbetten die Bewältigung der Corona-Krise erschwert hätten, können wir uns nicht anschließen. Wir haben eine breit aufgestellte und tragfähige Krankenhausinfrastruktur und wir haben auch in Kooperation mit Rehakliniken ausreichend Behandlungskapazitäten aufbauen können. Baden –Württemberg ist eins der Bundesländer, welches sich bei der Bewältigung auf ein gutes Versorgungsnetz, viele engagierte pflegerische und medizinische Akteur*innen und ein gutes Intensivplatzmanagement verlassen kann.

Über die Krise hinaus gilt: Eine starke Vorsorge braucht auch eine starke öffentliche Hand – aber auch die privaten Anbieter bringen sich mit viel Engagement ein. Generell gilt: Die Planung und Finanzierung des Gesundheitswesens muss am Bedarf der Patient*innen ausgerichtet sein. Entscheidend ist, was medizinisch und menschlich geboten ist – und nicht die möglichst billige, schnelle oder profitable Behandlung.

Nur ein gut finanziertes Gesundheitswesen kann die Würde der Patient*innen und rechte der beschäftigten gleichermaßen schützen. Die Krankenhausfinanzierung in Form der Fallpauschalen muss neu gedacht und auf wohnortunabhängige Versorgungsicherheit und –qualität, auf eine gute Bezahlung für Beschäftigte, auf Vorsorge und Krisenfestigkeit ausgerichtet werden. Kliniken sollen nicht nur für erbrachte Leistung, sondern auch nach ihrem gesellschaftlichen Auftrag finanziert werden. Hierfür muss auf Bundeseben die Vergütungsstruktur für Krankenhäuser reformiert werden.“

 

Corona-Impfung für immobile Senioren

„In Baden-Württemberg halten wir uns an den Empfehlungen und Priorisierungen der Coronavirus-Impfverordnung des Bundes, die Personengruppen mit besonders hohem Gesundheits- und Expositionsrisiko benennt.  Wir bitten hier für Verständnis, dass gerade auch aufgrund der geringen Anzahl an Impfdosen, die Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt werden, stationäre Einrichtungen durch die Mobilen Impfteams prioritär angefahren werden. Wir versuchen durch eine Vielzahl an Initiativen immobile ältere Bürgerinnen und Bürger, die nicht durch Mobile Impfteams aufgesucht werden können, eine baldige Impfung zu ermöglichen. Unser Ziel ist es, den Menschen ein ihrer Lebenssituation entsprechendes Angebot zu unterbreiten. Der Einsatz der Mobilen Impfteams soll für Kommunen und Tagespflegeeinrichtungen ausgeweitet werden, sobald die Erst- und Zweitimpfungen in den prioritären stationären Einrichtungen abgeschlossen sind. Konkret bedeutet dies, dass interessierte Kommunen die Möglichkeit für Impfaktionen vor Ort bekommen sollen. Des Weiteren wird spätestens mit dem Übergang in die Regelversorgung auch eine Verimpfung durch die Hausärztinnen und Hausärzte in der eigenen Häuslichkeit möglich sein.“

 

 

Der Hausarztmangel

„Es fehlen Hausärzt*innen in Baden-Württemberg. Wir befinden uns in einer Phase, wo mehr Hausärzte in Rente gehen als neue nachkommen. Dies ist ein Problem, das wir erkannt haben. Eine flächendeckende hausärztliche Tätigkeit sicherzustellen, war schon in dieser Legislatur ein Schwerpunkt der grün-geführten Landesregierung. Ab dem laufenden Wintersemester 2020/2021 haben wir die Kapazitäten der Studienplätze für Humanmedizin in Baden-Württemberg um 10 Prozent ausgebaut. Das entspricht 150 neuen Studienplätzen pro Jahr. Uns Grünen ist es wichtig, die Allgemeinmedizin im Studium systematisch zu stärken und mit einem Landärzt*innenförderprogramm zu kombinieren. Dazu gehören das Studien-Neigungsprofil „ländliche Hausarztmedizin“ und eine stärkere Vernetzung mit den akademischen Lehrkrankenhäusern und Lehrpraxen in medizinisch unterversorgten Regionen. So werden Studierende schon früh für eine hausärztliche Tätigkeit begeistert und knüpfen Kontakte mit den entsprechenden regionalen Akteurinnen, wie zum Beispiel Bürgermeisterinnen und Landrätinnen. Dieser Ausbildungsweg steht künftig jedes Jahr allen 1650 Medizinstudienanfängerinnen offen. Wir Grüne setzen bei der Stärkung der Hausarztmedizin auf positive Anreize und einen größeren Praxisbezug im Studium. Diese Maßnahmen wirken schnell und stärken die hausärztliche Versorgung unmittelbar. Darüber hinaus werden ab Wintersemester 2020/2021 75 Medizinstudienplätze nach der Landarztquote vergeben. Studierende dieses Studiengangs verpflichten sich nach ihrer Fachausbildung eine hausärztliche Tätigkeit für mindestens 10 Jahre in einer medizinisch unterversorgten Region aufzunehmen."

 

 

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August Schuler | CDU

Gesundheit im ländlichen Raum

„'Bleiben Sie gesund' – das ist für uns als CDU Baden-Württemberg nicht einfach ein zentraler Auftrag und Verpflichtung für eine bedarfsorientierte Gesundheits- und Pflegepolitik, die eine flächendeckend qualitativ hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung sicherstellt. Gerade in der Corona- Krise zeigt sich, dass ein starkes Gesundheitssystem für das Funktionieren eines starken Staates unerlässlich ist. Denn die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht, dass der Staat in Sachen Gesundheit funktionieren muss.

Wir müssen deshalb auch künftig unser Gesundheitswesen regelmäßig überprüfen und es dort besser machen, wo Probleme sind. Den noch nicht gelösten Problemen in der gesundheitlichen Versorgung auf dem Land, bei Arzneimitteln und beim Personal werden wir entgegentreten. Zu einer Gesundheitspolitik aus einer Hand gehört für uns zudem, die Gesundheitswirtschaft im Land stärker in den Fokus zu nehmen – um die gesundheitliche Versorgung der Menschen zu gewährleisten und um eine weitere und nachhaltige Schlüsselbranche für unseren Wohlstand zu etablieren.

In unserer Region Oberschwaben-Allgäu ist es in den vergangenen zehn Jahren gelungen mit der Oberschwabenklinik (OSK) an den drei Standorten Ravensburg (Elisabethen-Klinikum), Wangen im Allgäu (Klinikum Westallgäu), Bad Waldsee (Klinikum Bad Waldsee) sowie eine ergänzende geriatrische Versorgung im Heilig-Geist-Spital (Ravensburg) eine kommunale Krankenhauslandschaft zu etablieren. Über 350 Millionen Euro wurden vom Bund, vom Land Baden-Württemberg, vom Landkreis Ravensburg und seinen 39 Städten/Gemeinden investiert. Eine Kliniklandschaft auf höchstem medizinischen Niveau mit einem hochwertigen universitären Angebot ist entstanden. Als Kreisrat, als OSK-Aufsichtsrat und als Landtagsabgeordneter habe ich daran politisch mitgewirkt. Ich plädiere politisch ausdrücklich für ein kommunales Klinikum mit einem Auftrag der Daseinsvorsorge für unsere 285.000 Einwohner und für eine Region mit 600.000 Einwohnern. Also für ein Klinikum „in öffentlicher Hand“, das nicht allein der Wirtschaftlichkeit sondern auch der Fürsorge verpflichtet ist. Dafür können wir auch einen jährlichen kommunalen Zuschuss „in Kauf nehmen“ - dieser finanzielle Jahresausgleich sollte jedoch „im wirtschaftlichen Rahmen bleiben“. Die Debatte um eine reine Wirtschaftlichkeit der Krankenhäuser ist seit Beginn der Corona-Krise verstummt. Unsere kommunale Oberschwabenklinik (OSK) hat sich mit 70 Corona-Intensivbetten in der Covid-19-Situation als handlungsfähig erwiesen."

 

Corona-Impfung für immobile Senioren

„In Oberschwaben und Baden-Württemberg sprechen die öffentlichen Medien von einem „Impftermin-Desaster“. Zurecht. Das Sozialministerium hat die positive Impf-Organisation total „in den Sand gesetzt“. Die telefonischen Anmeldungen über die Nummer 116117 und über die Mailadresse gelingen seit Wochen nicht. Unsere älteren Mitbürger und Mitbürgerinnen sind verzweifelt. Die Erwartungen für die Anzahl der Impfdosen für die neun Landes-Impfzentren und die 50 Kreis-Impfzentren wurden zum Jahresende von Bund und Land zu hoch geschraubt. 20 - 30 Impfdosen pro Tag für das Impfzentrum Oberschwabenhalle Ravensburg (Impfzentrum des Landkreises) sind zu wenig.

Einziger Lichtblick: der Start der Impfungen in den Kreis-Impfzentren ab dem 22. Januar 2021. Das sind die politischen Forderungen der CDU Landtagsfraktion an den bündnisgrünen Gesundheitsminister: mehr Impfdosen ab März, mehr Impfungen für unsere Senioren, für die Risikogruppen, für die Pflege- und Krankenhausdienste. Dazu Einladungsbriefe und konkrete Informationen für unsere Seniorinnen und Senioren. Eine ergänzende Unterstützung durch die Kommunen sowie ehrenamtliche Helferinnen und Helfer der Rettungsdienste wird derzeit im Kreistag und in den Gemeinderäten diskutiert."

 

Der Hausarztmangel 

„Eine gute medizinische und zahnmedizinische sowie pflegerische Versorgung gehört für uns zu den Kernaufgaben der Daseinsvorsorge. Wir wollen, dass jeder im Land genau die medizinische und pflegerische Unterstützung erhält, die er konkret benötigt. Die Förderung von sektorenübergreifenden Versorgungsstrukturen ist deshalb selbstverständlich, beginnend bei der Prävention über den Öffentlichen Gesundheitsdienst, den Rettungsdienst und die Notfallversorgung, die Krankenhäuser, Rehaeinrichtungen sowie Pflegeanbieter bis hin zur Palliativversorgung und Hospizarbeit.

Dies gilt insbesondere für den ländlichen Raum, wo wir nicht nur die Notfallversorgung sicherstellen, sondern auch die Einhaltung der Hilfsfristen garantieren wollen. Wir werden digitale Möglichkeiten der Versorgung, von Online-Sprechstunde bis zur telemedizinischen Behandlung und zur Online-Beratung, befördern und finanziell unterstützen. Wir wollen die Landarztquote ausbauen und mit der verstärkten Ermöglichung von Teamarbeit und der Entlastung von Bürokratie den Alltag der Hausärzte verbessern. Hindernisse bei kooperativen Praxisformen und die Möglichkeit zur kleinräumigeren Bedarfsplanung werden wir prüfen und uns für flexiblere Lösungen stark machen. Der Konzentration zahnmedizinischer Versorgungszentren in Ballungsräumen, die die Versorgung in der Fläche schwächt, wollen wir entgegenwirken. In der Arzneimittelversorgung kommt den Apotheken vor Ort unverändert eine Schlüsselrolle in Versorgung und Beratung zu."

 

 

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Jonathan Wolf | SPD

Gesundheit im ländlichen Raum

„Den Trend zunehmender Privatisierung von Krankenhäusern sehe ich kritisch. Wir setzen uns für eine auskömmliche Finanzierung der notwendigen Krankenhausinvestitionskosten durch das Land – ohne Restkosten für Stadt- und Landkreise – und eine umfassende Betriebskostenfinanzierung über das Bundesrecht ein. Das Land muss die Verantwortung für die Pflegeplanung übernehmen, insbesondere Angebote in der Kurzeitpflege nach einer Krankenhausentlassung oder Tagesangebote und besondere Hilfen für Demenzkranke müssen bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden. Die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege müssen verbessert werden und es braucht einen Flächentarif um die Entlohnung zu verbessern. Die zusätzlichen Kosten dürfen dabei nicht auf die Pflegebedürftigen oder ihre Angehörigen abgewälzt werden."

 

Corona-Impfung für immobile Senioren

„Da der Impfstoff momentan knapp ist sollte die erste Corona-Impfgruppe neu priorisiert werden. Zuerst sollte das Pflege- und Krankenhauspersonal durch die mobilen Impfteams versorgt werden. Die Impfzentren sollten solange geschlossen bleiben bis genügend Impfstoff vorhanden ist um dann direkt auf Volllast zu fahren. In der Zwischenzeit sollte die Zeit genutzt werden um Standortbezogen Termine zu organisieren/vergeben, abzufragen welche Personen ggf. auch durch Impfteams versorgt werden könnten. Immobile und eingeschränkte Senioren müssten sich demnach gedulden, würden dann aber durch die mobilen Impfteams versorgt werden."

 

Der Hausarztmangel 

"Es braucht ein umfassendes Handlungsprogramm, welches das Medizinstudium in den Blick nimmt, aber auch die Stellung der Allgemeinmedizin insgesamt verbessert. Maßnahmen wie Niederlassungszuschüsse in unterversorgten Regionen oder die Etablierung medizinischer Versorgungszentren, Ärztehäuser oder Praxis- oder Berufsausübungsgemeinschaften könnten dabei förderlich wirken. Ergänzend sind digitale und telemedizinische Methoden sehr hilfreich, um Krankenhäuser zu entlasten und räumliche Distanzen zu überbrücken. Eine Landarztquote beim Zulassungsverfahren fürs Medizinstudium wäre dabei der falsche Ansatz."

 

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Helmut Dietz | AfD

Gesundheit im ländlichen Raum | Corona-Impfung für immobile Senioren

„Bei Ihren Fragen zur "Gesundheit im ländlichen Raum" handelt es sich um grundsätzliche Fragen, deren Beantwortung ich hier in diesem Rahmen nur kurz skizzieren möchte. Es geht nämlich um die alles entscheidende Frage, inwieweit ein Gesundheitssystem gewinnorientiert ausgerichtet sein kann und darf.

Ich persönlich bin der festen Meinung, dass sich das Gesundheitssystem keinesfalls von Gewinnstreben leiten lassen darf. Dies halte ich für einen grundfalschen Ansatz. Das Gesundheitssystem hat - trotz aller eventuell notwendigen Kosteneinsparungen - für den Menschen da zu sein. Daraus einen Gewinn für Aktionäre ziehen zu wollen, halte ich für schwer vermittelbar.

Leider haben sich die Grünen in Baden-Württemberg der Linie der Aktionäre im Gesundheitswesen angedient. Die diversen Klinikschließungen der letzten Jahre sind Ergebnis dieser grünen Politik. Die Coronakrise wird mangels Reserven damit noch verschärft. An dieser Stelle möchte ich mich einsetzen, wieder überwiegend kommunale bzw. öffentliche Träger für die Krankenhäuser zu etablieren."

 

Der Hausarztmangel

„Die Hausärzte sind die Basis des Gesundheitssystems in ländlich geprägten Gebieten. Sie übernehmen die Grundversorgung und steuern die Zuführung zu eventuell notwendigen Fachärzten. Daher ist es dringend notwendig, diese Ärzte aufzuwerten. Nein nicht nur finanziell, sondern auch fachlich. Eine dirigistische Haltung, welche seitens der Regierungen und kassenärztlichen Vereinigungen zu beobachten ist, setzt das Modell des Allgemeinarztes unter Druck. Eine Entschlackung von Verwaltungstätigkeiten der Hausarztpraxen und eine Hinwendung zu wieder mehr Medizin halte ich für dringend notwendig."

 

 

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Markus Waidmann | FDP

Gesundheit im ländlichen Raum | Der Hausarztmangel

„Es handelt sich für mich um ein enorm wichtiges Thema. Statistisch ist die Situation derart in Baden-Württemberg, dass in Gemeinden unter 2.000 Einwohnern etwa 2,5 Mio. Menschen leben. Rechnet man die Ortschaften und Weiher hinzu, die ländlichen Charakter aufweisen, aber vor vielen Jahrzehnten eingemeindet wurden, so kommt man auf die geschätzte Zahl von 4,0 Mio. Einwohnern.

Ihre Fragen betreffen folgende Bereiche:
■ Abbau von Krankenhäusern und Krankenhausbetten im ländlichen Raum
■ Mangel an Allgemeinärzten und Fachärzten
■ Impfrhythmus für ältere Menschen im ländlichen Raum

Zur Krankenhaussituation und zum Ärztemangel
Auch wenn sich die Entwicklung der letzten Jahrzehnte nicht zurückdrehen lässt, brauchen Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum praktisch anwendbare Lösungen folgender Bereiche:
■ Medizinische Versorgung durch Ärzte und Fachärzte;
■ Versorgung durch Apotheken;
■ Zukunft ortsnaher Krankenhäuser.

Ich befürworte die Bestrebungen, das Medizinstudium und dessen Förderung mit der Verpflichtung zu verbinden, als Arzt / Ärztin mindestens 10 Jahre im ländlichen Raum zu arbeiten. Das System digitalisierter Sprechstunden muss aktiviert und intensiviert werden, um Ärztemangel im ländlichen Raum abzufedern. Praktisch macht damit die online-Präsenz in vielen Fällen den Arzt
digital anwesend. Gesundheitschecks könnten durch medizinische Führungskräfte durchgeführt werden, wenn diese in besonderen Fortbildungsveranstaltungen geschult sind. Damit können Hausbesuche in vielen Einzelfällen vermieden werden.

In der Pflege sollte das System niederschwelliger Nachbarschaftshilfe ausgebaut werden. Öffentliche Einrichtungen, Krankenkassen oder die Ärztekammer könnten digitale Pflegeplatzbörsen einrichten, die auch mit Schulungsangeboten für Ehrenamtliche, die sich in der Pflege engagieren möchten, verbunden sind. Aus den Erfahrungen der Pandemie muss der Schluss gezogen werden, eine Zentralisierung der Krankenhausstrukturen (Rückzug aus der Fläche) deutlich kritischer und zurückhaltender zu sehen.

Vor dem Hintergrund der Ereignisse der letzten Monate schließe ich die Forderung, dass kein Krankenhaus auf dem Land (auch wenn es rote Zahlen schreibt), geschlossen werden darf. Das muss nicht bedeuten, dass Landkrankenhäuser an der Pandemie Erkrankte aufnehmen sollten; notwendig ist eine Umschichtung mit Ergänzungsaufgaben von Krankenhäusern auf dem Land. Apotheken, die größere Entfernungen im ländlichen Raum zu bedienen haben, können gegen den online-Vertrieb von Arzneimitteln nur dann konkurrieren, wenn Lieferdienste zeitnaher erfolgen als der Versandhandel. Den Vormarsch des Versandhandels zu bremsen, kann auf örtlich-regionaler Ebene nicht gelöst werden.

Ein Beitrag zur Lösung von medizinischen Problemen im ländlichen Raum könnten sog. KOMM-INCenter sein. Dies ist bereits in mehreren ländlichen Gemeinden in Baden-Württemberg praktiziert worden. Es handelt sich um Neubauten oder umgebaute stillgelegte Altgebäude, die diverse Funktionen aufnehmen: Dorfläden; Poststelle; Bankautomaten; Informationstafeln; Raum für Verwaltungssprechstunden; Raum für ärztliche Beratung und einfache Behandlungen."

 

Corona-Impfung für immobile Senioren

„Bei der Impfaktion, verbunden mit der älteren Generation, sind teilweise Fehler gemacht worden. Es ist jedoch abzuschwächen, weil es für solche Dinge keinen Testlauf gegeben hat und man auch für weitere Aktionen lernen kann. Mein Grundsatz: „Im ländlichen Raum muss der Impfstoff zu den Menschen kommen und nicht umgekehrt“. Das bedeutet Bereitstellung von Räumlichkeiten zur Impfung und ein Informationssystem für die Empfänger. Ist dies nicht möglich, sollten Shuttle-Systeme für den Transport Sorge tragen."

 

 

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Korbinian Sekul | die LINKE

Gesundheit im ländlichen Raum

„Alle Bereiche des Gesundheitssystems müssen dem Wohl der Bevölkerung dienen. Rentabilität und Gewinnmaximierung dürfen dort keine Rolle spielen. Deshalb lehnen wir die Privatisierung von Krankenhäusern ab. Außerdem müssen alle Krankenhäuser, auch die auf dem Land erhalten werden. Das Land Baden-Württemberg muss außerdem Landärzte fordern um die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sicher zu stellen."

 

Corona-Impfung für immobile Senioren 

„Für viele Senioren, die nicht in Pflegeheimen wohnen, ist der Zugang zu einer Corona-Impfung schwierig. Die Impfzentren sind für Menschen ohne eigenen PKW, durch den schlechten ÖPNV im Landkreis, nicht erreichbar. Deshalb fordere ich mobile Impfteams, welche Senioren zuhause impfen. Außerdem müssen auch pflegende Angehörige sofort geimpft werden, da diese einen großen Anteil zur Altenpflege beitragen."

 

Der Hausarztmangel

„Die Entwicklung des zunehmendes Hausärztemangels besorgt auch mich. Grund dafür sind für mich vor allem folgende zwei Probleme. Zum einen ist die Zahl der Studienplätze im medizinischen Bereich viel zu gering. Viele Schulabgänger würden gerne Medizin studieren erhalten jedoch keinen Studienplatz. Zum anderen zieht es vor allem junge Ärzte in die Städte, da dort aufgrund der Fallpauschalen Regelung ein höheres Einkommen auf sie wartet. Deshalb muss die Fallpauschale abgeschafft und durch ein System ersetzt werden in dem die Ärztepraxen, abhängig von deren Größe einen fixen monatlichen Betrag erhalten. Außerdem muss die Zahl der Studienplätze im Bereich der Medizin deutlich erhöht werden."

 

 

Die Fragen im Frageblock I

Die Wahlkampfherausforderung
Der digitale Wahlkampf ist eine neue Herausforderung, bietet jedoch auch große Chancen, eine breite und auch neue Wählerschicht zu erreichen.

Welche Medien und Plattformen nutzen Sie, um möglichst viele Menschen zu erreichen?

Welche weiteren Wahlkampfhilfen setzen Sie zusätzlich ein?

Bekommen Sie Unterstützung, personell und/oder monetär, von der Partei die Sie vertreten?

 

Digitalisierung der Schulen

Vor allem im ländlichen Raum haben Schüler derzeit vermehrt Probleme, sich mit Lehrern online verbinden zu können. Langsame Internetverbindungen, Systemabstürze von Lernportalen und zum Teil fehlende Hardware benachteiligen diese Schüler außerordentlich.

Wie bewerten Sie die aktuelle Home-Schooling-Situation und welche Vorschläge unterbreiten Sie zu einer raschen Verbesserung?

 

 

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Manne Lucha | Bündnis 90 / die Grünen

Die Wahlkampfherausforderung

"Ich bin auf Facebook (facebook.com/ManneLucha), Instagram (instagram.com/ManneLucha) und Twitter (twitter.com/ManneLucha) aktiv. Mit „Facebook live“ und „Insta live“, aber auch mit Zoom-Meeting und GoToMeeting erreiche ich auch größere Gruppen und kann in den direkten Austausch gehen mit Interessierten. Mit den sozialen Medien gelingt es, alle Altersgruppen zu erreichen. Das ist ein großer Vorteil. Natürlich betreibe ich auch meine Homepage www.manne-lucha.de

Wir setzen auch weiterhin auf klassische Wahlkampfmedien. Plakate an Straßenlaternen, Großplakate am Straßenrand und gedruckte Flyer.

Wahlkampf ist Ehrenamt! Ich habe das Glück, dass mich meine Zweitkandidatin Carmen Kremer und die Mitglieder unseres Kreisverbandes hervorragend unterstützen. Sie investieren sehr viel Zeit und Engagement in den Wahlkampf. Wahlkampf kostet natürlich auch Geld. Wir sind dafür auf Spenden angewiesen und freuen uns über jeden Euro, den wir bekommen.

Unser Spendenkonto: Bündnis 90 / Die Grünen Kreisverband Ravensburg, Kreisparkasse Ravensburg. IBAN DE22 6505 0110 0048 1467 99. Verwendungszweck: Landtagswahlkampf 2021. Übrigens: Wahlkampfspenden sind steuerlich absetzbar."

 

Digitalisierung der Schulen

„Wir sind in Baden-Württemberg bei der digitalen Bildung noch nicht dort, wo wir gern sein wollen. Akut haben wir deshalb mit verschiedenen Sofortprogrammen reagiert. So wird etwa der Digitalpakt nun schneller umgesetzt und es werden Geräte für Lehrkräfte bereitgestellt. Uns Grünen ist wichtig jetzt zügig die Schulen, die Schüler*innen und Lehrkräfte mit leistungsstarken digitalen Endgeräten, WLAN und Breitband ausstatten. Dabei wollen wir gemeinsam mit dem Bund die Kommunen dabei unterstützen, dezidierte Stellen für Administration und Support an den Schulen zu schaffen.

Des Weiteren wollen wir als Land eine leistungsstarke Lernplattform auf der Basis von quelloffener Software sowie digitale Lehr- und Lernmaterialien (open educational resources) bereitstellen. Dabei bauen wir auf den Kompetenzen auf, die die Schulen und Lehrkräfte in der Corona-Krise erworben haben.

Den Schulen wollen wir für ihre individuellen Lösungen Rechtssicherheit gewährleisten, damit sie dort, wo nötig, hybriden Unterricht anbieten können. Um alle Räume optimal zu nutzen, haben wir vorgeschlagen, ergänzend Luftfilter zu nutzen. Diese können jetzt über das Corona-Budget für Schulen angeschafft werden."

 

 

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August Schuler | CDU

Die Wahlkampfherausforderung

„Wir Abgeordnete sind „politische Menschen“, wir suchen die täglichen Gespräche und Begegnungen mit den Bürger*Innen. Das ist ein zentraler Teil unserer Basisarbeit. Corona hat diesen Grundsatz völlig verändert. Die Landtagswahl 2021 ist bestimmt von einem „Corona-Wahlkampf“ - das ist inzwischen Tatsache geworden. Darauf hat sich unser Team eingestellt. Es gibt keine öffentliche Veranstaltungen, reale Begegnungen sind auf ein Minimum gesunken. Der Schutz, die Gesundheit der Menschen geht vor.

Umso wichtiger werden die Kampagnen, die für die Abgeordneten und Kandidaten im Wahlkreis werben. Die Wahlplakate in den Gemeinden und die Kandidatenprospekte in alle Haushalte sind wichtiger geworden. Corona bedeutet eine verstärkte Medienkampagne: Videokonferenzen, virtuelle Fach- und Themengespräche, soziale Medien, Informationen über die Homepage. Ergänzt wird das durch Video- und Telefonsprechstunden. Die Hoffnung bleibt für die Märzwochen, dass erste Öffnungen und Lockerungen möglich sind. Dann kann es noch zusätzlich Info- und Marktstände und - mit Abstand - Gespräche mit den Menschen geben. Für unsere CDU gilt: in allen 70 Wahlkreisen wird der Wahlkampf vor Ort organisiert, sowohl personell und finanziell. Wir haben eine starke Unterstützung durch unsere Orts- und Gemeindeverbände mit vielen ehrenamtlichen Teams und Helfern."

 

Digitalisierung der Schulen

„Gespräche in digitalen Konferenzen und Rückmeldungen etwa von Schülersprechern zeigen, dass sich nach einem schwierigen technischen Start die Home-Schooling-Situation verbessert hat. Die Kommunen als Schulträger und das Land setzen ihre Digitalisierungsprogramme mit Entwicklungsplänen verstärkt und schneller um. Verbesserte WLAN-Verbindungen, funktionierende Lernportale, mehr Endgeräte - die Corona-Herausforderung hat die Digitalisierung extrem beschleunigt. Unsere Schülerinnen und Schüler wollen jedoch so schnell als möglich zurück in den Klassenverbund, zurück zu den Freunden, zurück zum direkten Kontakt mit ihren Lehrerinnen und Lehrern. O-Ton einer Schülerin: „Nach einem Tag mit Online-Unterricht brummt mir der Kopf.“ Und nicht jedes Schulfach eignet sich für Home-Schooling."

 

 

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Jonathan Wolf | SPD

Die Wahlkampfherausforderung

„Bis vor 8 Monaten war ich noch auf keiner digitalen Plattform unterwegs. Inzwischen nutze ich Facebook und Instagram um die verschiedenen Nutzergruppen zu erreichen. In den kommenden Wochen werden wir Online Veranstaltungen zu verschiedenen Themen anbieten. Wir setzen auf Flyer, Plakate und ggf. auf kontaktlose Infosstände.

Eine Besonderheit gibt es vielleicht doch. Wir treten als Team auf, Antonio Hertlein (2. Kandidat) und ich stehen beide auf dem Stimmzettel, wir möchten den Wähler:innen maximale Transparenz und die Möglichkeit uns beide kennenzulernen bieten.

Die SPD hat sehr früh erkannt, dass wir keinen klassischen Wahlkampf machen können und die Unterstützungsangebote dementsprechend angepasst. Beispielsweise bekommen wir eine sehr gute Unterstützung beim Online-Wahlkampf."

 

Digitalisierung der Schulen

„Nicht nur im ländlichen Raum treten diese Probleme auf. Als Vater einer 13-jährigen Tochter kenne ich die alltäglichen Probleme. Ich bin froh, dass meine Tochter digital-erfahrene Lehrer hat, die sehr kreativ mit diesen Problemen umgehen, um einen guten Online Unterricht zu leisten. Es gibt allerdings viele Schüler, die nur mit dem Smartphone am Online-Unterricht teilnehmen können, weil nichts anderes zur Verfügung steht. Teilweise werden Geräte zur Verfügung gestellt, aber nicht flächendeckend.

Für Kinder, die erschwerte Zugangsmöglichkeiten haben, muss ein Präsenz-Unterricht möglich sein, da die Anschaffung, Ausstattung vermutlich zu lange dauert. Die Klassen könnten so im Hybrid Online-vor-Ort unterrichtet werden. In jeder Schule braucht es eine/n Digitalisierungsbeauftragte/n zur Unterstützung. Die SPD Baden-Württemberg hat bereits im vergangenen Jahr mit dem Krisenfesten Klassenzimmer einen Maßnahmenplan erstellt."

 

 

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Helmut Dietz | AfD

Die Wahlkampfherausforderung

„Wir haben hier in den Wahlkreisen 68 Wangen und 69 Ravensburg, in welchen ich als Kandidat für die Alternative für Deutschland AfD antrete, eine spezielle Situation. Diese ergibt sich aus der Größe dieser beiden Wahlkreise. Beides sind ausgedehnte Flächenwahlkreise, zusammen eine mit den weitesten Entfernungen hier bei uns im Ländle. Aus diesem Grund waren Wahlkämpfe in den Wahlkreisen 68 und 69 schon immer etwas anders als in dichter besiedelten oder kleinteiligeren Gebieten. Ein Kandidat, sei er auch noch so engagiert und auch verwurzelt wie ich, käme keinesfalls ohne die Unterstützung der Partei, in meinem Fall natürlich der Alternative für Deutschland AfD, aus. Um Ihre Frage direkt zu beantworten heißt das ja, ich werde von der AfD personell unterstützt. Dafür möchte ich den vielen engagierten Helfern meinen aufrichtigen Dank aussprechen.

Selbstverständlich nütze ich am liebsten die klassischen direkten und persönlichen Wahlkampfinstrumente, um mit den Bürgern direkt in Kontakt zu treten. Gerne überzeuge ich die Wähler von mir und dem bürgerlichen Charakter der AfD und versuche etwaige Vorurteile, welche über uns im Umlauf sind, geradezurücken. Auch meine und unsere Ideen, Konzepte und Lösungen lassen sich meines Erachtens so am besten transportieren.

Als moderner Kandidat einer modernen Partei nutze ich allerdings nicht nur notgedrungen die weiteren Medien. Über den direkten Kontakt hinaus nenne ich für meinen Wahlkampf auch gerne die Presseerzeugnisse wie Tageszeitung und lokale Anzeigenblätter. In diesen Bereich fallen auch die verschiedenen Aktionen, wie z.B. Informationsblätter zu verteilen.

Darüber hinaus habe ich auch eine Informationskampagne in den digitalen Medien gestartet. Hier werde ich in erwähnenswerter Weise vom AfD Kreisverband Ravensburg unterstützt."

 

Digitalisierung der Schulen

„Die Situation im Bereich Home-Schooling halte ich derzeit für nicht tragbar. Nun nützt es aber leider für die kurzfristige Situation nichts, allein auf die Versäumnisse der diversen Regierungen hinzuweisen. Wir alle wissen, dass die „Chefsache“ als „Neuland“ betrachtet wurde und welch unzureichende Ergebnisse daraus folgten.

Was ist in dieser schwierigen Lage zu tun? Neue Server und Portale für die Schulen anschaffen und hoffen, dass alles schon laufen wird? Dies wäre meines Erachtens nur wieder Stückwerk.

Es muss zuerst ein gesamtheitliches digitales Schooling-Konzept erstellt werden. Dieses integrierte Konzept soll sämtliche Bereiche des digitalen Lernens abdecken. Also nicht nur die Fragen zu Zugang zum Portal und Fragen zu Technik und Infrastruktur. Dies ist sicher nicht kurzfristig umsetzbar, muss aber unverzüglich angegangen werden. Das letzte Jahr habe ich von der Landesregierung bzw. dem Kultusministerium nichts Substantielles gesehen.

Als real und kurzfristig umsetzbar sehe ich allein die Beendigung des Home-Schoolings. Unter Berücksichtigung aller Sicherheitsvorkehrungen, von Mehrschichtbetrieben bis zu kleineren Lerneinheiten, befürworte ich die Schulen und Kitas wieder zu öffnen. Auch – und besonders – im Interesse unserer Kinder!"

 

 

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Markus Waidmann | FDP

Leider wurden keine Antworten eingereicht.

 

 

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Korbinian Sekul | die LINKE

Die Wahlkampfherausforderung

„Die Corona-Krise stellt auch uns vor große Herausforderungen im Wahlkampf, da die klassischen Veranstaltungen nicht stattfinden können. Diskussionsveranstaltungen können nur Online stattfinden und auf Infostände verzichten wir zum Schutz unserer Mitbürger. Deshalb versuchen wir möglichst viele Menschen über soziale Netzwerke zu erreichen. Wir sind auf Facebook und Instagram sowohl mit einem Account unseres Kreisverbandes als auch mit Kandidaten-Accounts vertreten. Außerdem können Diskussionsveranstaltungen auf unserem Youtube Kanal im Nachhinein angeschaut werden. Durch Plakat und Flyer Werbung versuchen wir Menschen zu erreichen, die in sozialen Netzwerken nicht vertreten sind.

Im Rahmen meiner Kandidatur erhalte ich viel Unterstützung durch meine Parteikollegen aus Ravensburg, die allesamt wie auch ich ehrenamtlich tätig sind. Sie unterstützen mich beim Plakatieren, beim Flyer verteilen und auch bei meinem Social Media Auftritt. Plakate, Flyer und sonstigen Wahlkampfmaterialien werden von unserem Landesverband zur Verfügung gestellt."

Internetseite: www.linke-ravensburg.de
Facebook: DIE LINKE. Kreis Ravensburg
Instagram: korbi_sekul, dielinke.ravensburg
Youtube: DIE LINKE. Kreisverband Ravensburg

 

Digitalisierung der Schulen

„Die aktuelle Home-Schooling-Situation zeigt auf, welche gravierenden Mängel es im Bereich der Digitalisierung in Baden-Württemberg gibt. Seit dem Frühjahr hat sich sowohl die Funktionstauglichkeit der Lernplattform Moodle als auch die Hardwareausstattung der Schulen und Schüler*innen kaum verbessert. Gerade für Schüle*rinnen aus finanziell schwachen Familien müssen flächendeckend Laptops zur Verfügung gestellt werden. Außerdem muss das Land IT-Fachkräfte, z.B. solche die gerade in Kurzarbeit sind, für die Schulen anstellen. Diese sollen dort die Hardwareeinrichtung und die Systemwartung übernehmen. Langfristig muss an jeder Schule eine Vollzeit IT-Fachkraft eingestellt werden. Auch der Ausbau von Glasfaserleitungen und 5G Mobilfunk muss endlich vorangebracht werden."

 

 

Kandidaten und Kandidatinnen im Wahlkreis 69 
(Sortiert nach Wahlergebnis der Partei bei der Landtagswahl 2016)

 

krebs 250x300Manne Lucha
Bündnis 90 / die Grünen

Alter: 59 Jahre
Wohnort: Ravensburg
Familienstand: verheiratet

Website: https://manne-lucha.de/

facebook: https://www.facebook.com/Mann
eLucha

Instagram: https://www.instagram.com/man
nelucha/

Ausbildung: Gelernter Chemiewerker und Krankenpfleger sowie Diplom-Sozialarbeiter

Berufliche Tätigkeit: Leiter in der psychiatrischen Versorgung der Region Bodensee-Oberschwaben, Landtagsabgeordneter seit 2011, Minister seit 2016.

Bisherige politische Ämter: Minister für Soziales und Integration (2016 - 2021); Landtagsabgeordneter (2011 - 2021)

 

 

haser 250x300August Schuler
CDU 

Alter: 63 Jahre
Wohnort: Ravensburg
Familienstand: verheiratet, drei erw. Kinder

Website: https://www.august-schuler.de/

facebook: https://www.facebook.com/augu
stschuler.cdu

Instagram: https://www.instagram.com/aug
ust_schuler_cdu/

Ausbildung: Offiziersausbildung in Ingolstadt und München, daran anschließend ein Studium der Geowissenschaften 

Berufliche Tätigkeit: selbständiger Gastronom und Geologe seit 1984, Landtagsabgeoredneter seit April 2016

Bisherige politische Ämter: Landtagsabgeordneter seit 2016 (Vollzeit-Parlament) | Mitglied in den Landtags-Ausschüssen Verkehr/Mobilität und Umwelt/Klima/Energiewirtschaft | stellvertretender Vorsitzender des Landtags im Umwelt/Klima/Energie-Ausschuss | Stadt- und Kreisrat seit 1989  | Vorsitzender CDU Ortsverband (1992 - 2001), Stadtverband (2000 - heute) und Stadtrats-Fraktion Ravensburg (1994 - heute) | langjähriger CDU Sprecher für die Themen Umwelt, Klimaschutz, Energie und Mobilität in Stadt und Kreis

 

 

marquart 250x300Jonathan Wolf
SPD

Alter: 40 Jahre
Wohnort: Meckenbeuren
Familienstand: verheiratet, zwei Töchter (13 und 19 Jahre)

Website: - 

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Ausbildung: Ausbildung zum Heilerziehungspfleger

Berufliche Tätigkeit: EDV-Projektmitarbeiter und Mitarbeitervertretung

Bisherige politische Ämter: Seit 2014 Mitglied im Gemeinderat in Meckenbeuren

 

 

dietz 250x300Helmut Dietz
AfD

Alter: 70 Jahre
Wohnort: Ravensburg
Familienstand: ledig

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Berufliche Tätigkeit: Gerschäftsführer einer Niederlassung eines oberschwäbischen Traditionsunternehmens in Singapur, zwischenzeitlich im Ruhestand

Bisherige Politische Ämter: Stellvertretender Sprecher des AfD Kreisverbandes Ravensburg

 

 

scharr 250x300Markus Waidmann
FDP

Alter: Jahrgang 1964
Wohnort: Ravensburg
Familienstand: verheiratet, drei Kinder

Website: https://markus-
waidmann.wahl.freie-demokraten.de/

facebook: https://www.facebook.com/StRM
arkusWaidmann

Instagram: https://www.instagram.com/mar
kus.waidmann/

Ausbildung: Schule und Abitur am Wirtschaftsgymnasium Ravensburg, Studium und Abschluss als Diplom-Ökonom in Stuttgart

Berufliche Tätigkeit: 1992-1998: Vorstandsassistent und Prokurist in verschiedenen Firmen, seit 1999: IT-Berater für klein- und mittelständische Unternehmen

Bisherige politische Ämter: stellv. Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes, Mitglied im Kreisvorstand Ravensburg, seit 2019 Stadtrat in der Großen Kreisstadt Ravensburg (Techn. Ausschuss/Umwelt- und Verkehrssauschuss, Mitglied der Klimaschutzkommission)

 

 

muric 250x300Korbinian Sekul
DIE LINKE

Alter: 23 Jahre
Wohnort: Aulendorf
Familienstand: ledig

Website: www.linke-ravensburg.de

facebook: https://www.facebook.com/korbi
nian.sekul

Instagram: https://www.instagram.com/korb
i_sekul/

Ausbildung: Ausbildung zum Schreiner

Berufliche Tätigkeit:  Schreiner, Meisterschüler an der Schule für Schreinermeister in Ravensburg

Bisherige politische Ämter: Schatzmeister von DIE LINKE im Kreisverband Ravensburg

 

Die Daten und Bilder wurden uns freundlicherweise von den Kandidaten / Kandidatinnen zur Verfügung gestellt.

 

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