Fast zehn Jahre lang war „Avatar “ der finanziell erfolgreichste Film aller Zeiten. Das Science-Fiction-Abenteuer rund um die fantastische Welt Pandora hat weltweit fast drei Milliarden US-Dollar eingenommen. Fans des spektakulären Vorgängers dürfen sich nun in „Avatar 2: The Way of Water“ auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten freuen. Am 14. Dezember startet die lang ersehnte Fortsetzung in den deutschen Kinos.
Die Handlung des zweiten Teils von Avatar spielt genau 13 Jahre später. Mittlerweile haben Jake und Neytiri eine eigene Familie – bestehend aus Na‘vi-Kindern und einem Menschenkind – gegründet. Doch ihr alter Feind, der Mensch, will zu Ende bringen, was damals so katastrophal geendet ist. Auf ihrer Reise durch Pandora stoßen sie auf eine neue Unterwasserwelt. Dabei lernen sie die Figur Ronal (Kate Winslet) kennen, die den Stamm der Metkayina anführt. Gemeinsam versuchen sie die Menschen zu besiegen. Mit dabei sind auch die Kinder von Jake und Neytiri, denn die beiden haben Nachwuchs bekommen. Die Familie und die Heimat zu beschützen, steht auch also auch dieses Mal im Mittelpunkt.
Um zeitnah an den Rekorderfolg anzuknüpfen, sollte bereits 2017 der Nachfolger in Produktion gehen, allerdings gestaltet sich der Weg für die Fortsetzung doch etwas holprig. Geplant ist mittlerweile eine aufwendige Saga mit insgesamt fünf Filmen, die nunendlich im Abstand von zwei Jahren bis 2028 veröffentlicht werden sollen.
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Doch obgleich 13 Jahre seit dem ersten Teil vergangen sind, stehen alle Zeichen auf Erfolg für die Fortsetzung. Dennoch scheint auch Regisseur James Cameron so seine Zweifel zu haben, ob heute noch alte Rekorde geknackt werden können. Auf der Seite der Menschen kehren Giovanni Ribisi (als skrupelloser Geschäftsmann Parker Selfridge) und Joel David Moore (als Wissenschaftler Dr. Spellman) zurück. Darüber hinaus sind Stars wie Michelle Yeoh und Jemaine Clement Teil des neuen Casts. Und natürlich nicht zu vergessen: Das von Jake und Neytiri adoptierte Kind Miles Socorro alias Spider (Jack Champion). Ebenfalls wieder mit dabei ist Sigourney Weaver, wenn auch in einer anderen Rolle.
Zur Unterstützung der Produktion seines neuesten Effekte-Spektakels holte James Cameron Drehbuchautor Josh Friedman ins Team. Neue technische Maßstäbe und weiterentwickelte Technologien sollen die hohen Ansprüche des Publikums decken und ein neues Zeitalter des 3D-Films einläuten, so der Filmemacher anlässlich seiner Ernennung zum Ehrenmitglied der “Society Of Motion Picture And Television Engineers”. Die dementsprechend aufwändigen und langwierigen Dreharbeiten sowie die Postproduktion des Films bringen lange Wartezeiten mit sich – von coronabedingten Verzögerungen ganz zu schweigen. Um an den Rekorderfolg des ersten Teils anzuknüpfen, wollte Cameron bereits zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts mit diesem Film in Produktion gehen, was sich jedoch als zu optimistisch herausstellen sollte. Im September 2020 erst konnten die Dreharbeiten von “Avatar 2” dann, wenn auch später als geplant, beendet werden. Entstanden ist ein bildgewaltiges Abenteuer mit Musik die unter die Haut geht und Unterwasser-Szenen wie man sie noch nie zuvor gesehen hat.
Autor: Christian Oita
