Biberach - Vom 1. bis 6. November heißt es wieder Bühne frei für die 44. Biberacher Filmfestspiele. Intendantin Natalie Arnegger setzt den Schwerpunkt diesmal auf „Afrika“. Zu den hochkarätigen Gästen zählen unter anderem ein Shooting Star, ein Oscar-Gewinner und ein beliebtes Ermittler-Duo. Die Preisverleihnung in der Stadthalle findet erstmals am Samstagabend statt.
Bereits der Erföffnungsfilm stimmt auf das Thema „Afrika“ ein. Gezeigt wird „Das Wunder von Kapstadt“, der sich mit der ersten Herztransplantation im Jahr 1967 in Südafrika befasst. Neben den Bibern in den verschiedenen Kategorien gibt es in diesem Jahr auch zwei Extrapreise. So geht der Sonderpreis der Biberacher Filmfestspiele an den deutschen Spezialeffektkünstler Gerd Nefzer aus Schwäbisch Hall. Für seine Arbeit an den US-Kassenschlagern „Blade Runner 2049“ und „Dune“ erhielt er jeweils den Oscar für die besten visuellen Effekte. Einen silbernen Biber erhält Schauspieler Julius Nitschkoff, Hauptdarsteller des Films „Bulldog“, der beim Festival zu sehen ist. Nitschkoff gilt laut Nathalie Arnegger als einer der kommenden Shooting-Stars des deutschen Films. Die Sparte Fernsehfilme wartet unterdessen mit einer Premiere auf. Zu sehen gibt es den neuen Tatort „Mord unter Misteln“ mit dem Münchener Ermittlerduo Ivo Batic und Franz Leitmayr (Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl). Beide werden auch anwesend sein und sich auf Tuchfühlung mit dem Publikum begeben.
Video-on-Demand-Angebot mit zehn Filmen
Zum zweiten Mal wird auch ein Video-on-Demand-Angebot mit etwa zehn Filmen, die man sich per Stream zu Hause anschauen kann, wieder Bestandteil der Filmfestspiele sein. Neu ist diesmal, dass zu jedem Film auch ein Filmgespräch mit dem Regisseur oder der Regisseurin aufgezeichnet wird. Das Gesamtpaket soll 19,95 Euro kosten. Der Erlös geht an die Filmschaffenden.
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